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Drucker: Tipps

19.03.2010

Drucker

Vor dem Kauf

  • Welcher Drucker? Informieren Sie sich im Vorfeld, wie teuer Ersatzpatronen für Ihren gewünschten Drucker sind und welche Fremdpatronen es gibt. Bei den billigsten Drucker müssen Sie für teure Tinte oft tief in die Tasche greifen. Die Mehrkosten sind oft höher als Ersparnis beim Kauf. Ziehen Sie die Folgekosten mit ins Kalkül – den von der Stiftung Warentest ermittelten Seitenpreis für Text- und Farbdruck. Als Faustregel gilt: Drucker mit getrennten Tintentanks für jede Farbe sind in der Anschaffung zwar teurer als solche mit einer einzigen Mehrfarbpatrone. Dafür drucken sie aber billiger. Auch mit großen Patronen, wie es sie zum Beispiel bei HP gibt, lässt sich sparen.
  • Wenigdrucker. Wenn Sie sehr wenig drucken, wählen Sie am besten einen einfachen Drucker von Lexmark oder HP. Hier sind die Düsen in die Tintenpatrone integriert. Sind die Düsen verstopft, tauschen Sie einfach die Tintenpatrone aus.
  • Farbe oder Schwarzweiß? Sie legen auf Farbe keinen Wert? Dann sollten Sie über den Kauf eines Schwarzweiß-Laserdruckers nachdenken. Beim Laserdrucker kann keine Düse verstopfen, er bleibt also auch betriebsbereit, wenn Sie nur selten drucken.

So sparen Sie

  • Austauschen. Die Verbrauchsanzeige Ihres Druckers hat nicht immer recht. Viele Geräte zeigen eine leere Tintenpatrone oder Tonerkartusche an, obwohl sie noch einwandfrei drucken. Wechseln Sie die Patrone oder Kartusche erst aus, wenn der Drucker nicht mehr druckt.
  • Fremdtinten. Tinte von Drittanbietern ist meist eine günstige Alternative. Die besseren unter ihnen bieten eine gute Druckqualität. Sie sparen damit bis zu 90 Prozent der Kosten gegenüber Originalpatronen. Empfehlenswerte Produkte finden Sie im Test Druckerpatronen.
  • Fotos. Abzüge aus dem Fotolabor sind meist billiger als Ausdrucke daheim. Besonders bei grßeren Mengen Fotos - etwa die Urlaubsbilder - sollten Sie Abzüge vom Fotolabor machen lassen Test Fotobücher und Poster.
  • Reinigen. Starten Sie den Reinigungsprozess des Tintenstrahldruckers erst, wenn er streifig druckt. Das „Spülen“ der Düsen verbraucht viel Tinte.
  • Tinte sparen. Mit dem „Entwurfsmodus“ – einzustellen im Druckdialog – können Sie die Druckkosten in etwa halbieren. Die Qualität ist nicht nur für die Rechtschreibkorrektur auf dem Papier gut genug.
  • Strom sparen. Nicht jeder Drucker verfügt über einen Netzschalter. Viele besitzen nur eine „Aus“-Taste, mit der jedoch nicht alle auf 0 Watt kommen. Schalten Sie den Drucker entweder über den Netzschalter ab oder trennen Sie ihn komplett vom Netz, wenn Sie längere Zeit nicht drucken.

Umgang mit Laserdruckern

  • Nicht einatmen. Wechseln Sie die Toner-Kartusche Ihres Laserdruckers stets vorsichtig aus. Vermeiden Sie Staub. Toner enthält feine Partikel, die Sie nicht einatmen sollten.
  • Sofort abwaschen. Falls doch Staub rieselt: Die Staubreste nicht wegpusten, sondern lieber mit kaltem Wasser wegwischen.
  • Kartusche entsorgen. Verpacken Sie die leere Kartusche staubdicht und entsorgen Sie diese sachgerecht.
  • Richtig aufstellen. Stellen Sie vor allem intensiv genutzte Laserdrucker nur in gut belüfteten Räumen auf.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: