iMac G5: Der Bildschirm ist der Computer
Computer und Monitor in einem Gehäuse – das hat bei Apple Tradition. Der neueste iMac interpretiert diese Tradition durchaus ansehnlich.
Jeder iMac sah anders aus: Der erste verbarg den Rechner im Gehäuse des Röhrenmonitors, der zweite im Fuß des Flachdisplays – zuweilen spöttisch als Tischlampe bezeichnet. Und der neue steckt im (relativ dicken) Flachdisplay.
Klar, vergleichbare Multimedia-PCs gibt es nicht nur von No-Name-Anbietern für weniger Geld. Doch der iMac rechnet sich. Ein großes Plus ist die Sicherheit im Internet. Zwar gibt es auch auf die Mac-Welt spezialisierte Viren, doch deren Verbreitung tendiert gegen null. Auch gut: So ziemlich jede im Alltag benötigte Software wird mitgeliefert: Internetbrowser (Safari), Mailprogramm, Office-Paket (AppleWorks), Programme für Musik (iTunes und GarageBand), Digitalfotos (iPhoto) und Video (iMovie) liegen bei. Die Versionen mit DVD-Brenner bieten iDVD für die DVD-Produktion. Umsteiger von Windows werden wohl nur das große Angebot an Spielen vermissen.
Das Innenleben: Die iMacs haben einen G5-Prozessor von 1,6 oder 1,8 Gigahertz Taktfrequenz (Power Mac: meist Doppelprozessorsysteme mit bis zu 2,5 GHz Taktrate); Festplatte 80 oder 160 Gigabyte; Kombilaufwerk (DVD lesen, CD lesen und brennen) oder Superdrive (auch DVD brennen). Wer Videos am iMac schneiden will, sollte den allzu knappen Arbeitsspeicher erweitern: Statt der mitgelieferten 256 Megabyte sollten es mindestens 512 Megabyte sein. Kleiner Wermutstropfen: Das an sich leise Lüftersystem ist deutlich hörbar, denn der Nutzer sitzt ja direkt davor.
iMac G5 17 und 20 Zoll
Preis: 1 369 bis 1 999 Euro
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