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Aldi-Notebook: test-Kommentar

22.10.2004

Aldi-Notebook

Das Aldi-Notebook leistet sich kaum Schwächen. Ganz im Gegenteil: Es erledigt die meisten Aufgaben viel besser und schneller, als eigentlich nötig wäre. Fürs Tippen, DVD-gucken und Surfen ist die Edel-Technik aus dem Aldi-Regal zu schade und zu teuer. Wer die Leistung wirklich braucht, ist mit dem Gerät der Aldi-Hausmarke Medion allerdings gut bedient. Die allermeisten Notebook-Käufer jedoch kommen mit viel weniger Leistung und einem preiswerteren Notebook aus.

Ganz anständig schlägt sich das Aldi-Notebook auch als Multimedia-Maschine für alle Zwecke: Der Fernsehempfang und die Videorekorderfunktion sind einwandfrei. Allerdings: Die eingebaute Antenne liefert nur unter guten Bedingungen störungsfreien Empfang und der notebook-eigene Bildschirm bringt unnatürlich blasse Farben. Bei Anschluss an einen guten Monitor, Fernsehbildschirm oder Beamer allerdings kann sich das Aldi-Notebook durchaus sehen lassen und ist damit genau so gut wie Multimedia-PCs. Ganz ähnlich auch beim Sound: Die eingebauten Lautsprecher klingen ziemlich bescheiden. Hifi- und Surroundsound gibts erst beim Anschluss tauglicher Extra-Lautsprecher.

Das Fazit fällt trotz der Schwächen positiv aus: Im Vergleich zu den Notebooks aus dem aktuellen Test gehört das Aldi-Gerät zur Spitzengruppe, ist dabei mehr oder weniger deutlich günstiger als die übrigen vergleichbar leistungsfähigen Flachmänner und noch dazu mit Fernseh- und Radioempfang ausgestattet. Sogar das letzte Lidl-Notebook war 100 Euro teurer und kam ohne Fernsehempfang daher.

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Tabelle: Technische Daten und Ausstattung

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: