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Ernährungstrends: Aldi versus Öko-Markt

20.10.2005

Berufliche Weiterbildung

Das Agribusiness, der Umsatz der Land- und Ernährungswirtschaft mit vor- und nachgelagerten Bereichen, beläuft sich nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes auf 553 Milliarden Euro pro Jahr. Rund vier Millionen Menschen arbeiten in diesem Sektor. Hinzu kommen Bereiche, die nur mittelbar mit dem Agribusiness zu tun haben, etwa die Chemie- und Pharmaindustrie als Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier einige Trends der Ernährungswirtschaft:

„Bio-Boom“:

Der Anbau und Verkauf von ökologisch hergestellten Produkten nimmt zu.

„Diät-Wahn“:

Beispiel: 2003 wurden 170 Millionen Euro für Schlankheitsmittel ausgegeben, davon 124 Millionen für frei verkäufliche Produkte.

„Aldisierung“:

Viele Verbraucher versorgen sich aus Kostengründen bei Lebensmitteldiscountern mit Basis-Nahrungsmitteln.

„Functional Food“:

Mit Lebensmitteln, die angereichert werden mit Nahrungsergänzungen (Vitaminen, Mineralstoffen u. a.), werden weltweit 50 Milliarden Euro umgesetzt. Der gesundheitliche Nutzen ist in der Fachwelt umstritten.

„Convenience Food“:

Ganz oder teilweise vorgefertigte Speisen haben sich in vielen Haushalten durchgesetzt. Folge: Viele Verbraucher haben nur noch geringe Kenntnisse über die Beschaffenheit, Lagerung und Zubereitung von unterschiedlichen Grundnahrungsmitteln.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: