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Musik- und Videospieler: Apple verliert an Boden

Musik- und Videospieler Test

16.07.2010

Wo Apple draufsteht ist nicht auto­matisch das Beste drin. Beispiel Musik- und Videospieler: Der Apple iPod touch landet im Test abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze. Vorn im Testfeld spielt die Musik jetzt bei den leicht zu bedienenden MP3-Spielern von Philips, Samsung und Sony.

Musik- und Videospieler
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Multimedia in der Hemdtasche

Zeitung lesen im Park – wie langweilig. Attraktiver ist Musik hören beim Joggen, Fotos und Videos gucken in der Bahn und per WLan surfen im Internet. Aktuelle Musik- und Videospieler beherrschen das volle Programm. Doch welcher Spieler klingt am natürlichsten oder hat die beste Bildqualität? Die besten Musikspieler sind Apple iPod shuffle und Philips GoGear, der Beste Musik- und Videospieler: Philips GoGear Muse.

Presslufthammer im Ohr

Der multimediale Tausendsassa, der Apple iPod touch, ist weit von einer guten Testnote entfernt. Sein Größter Minuspunkt: Wer ihn voll aufdreht, riskiert irreparable Gehörschäden. Der mitgelieferte Kopfhörer tönt bei voller Lautstärke zu laut – 107 Dezibel. Nur 100 sind erlaubt, und selbst das entspricht der Geräuschkulisse eines Presslufthammers. Folge für den iPod touch: Abwertung. Das gleiche Schicksal trifft auch die Modelle Cowon iAudio 9, Creative Zen X-Fi 2, Intenso Music Twister, Samsung YP-M1 und SanDisk Sansa Clip+

Sony mit dem bestem Ton

Der Sony NWZ-A845 klang im Test am besten. Das liegt an seinem Kopfhörer. Denn der sorgt nicht nur für gute Unterhaltung, er stört auch die Umgebung am wenigsten mit nervendem Gezischel. Die Kopfhörer sind entscheidend, wenn es um den Klang geht. Mit hochwertigen Modellen klingt der überwiegende Teil der Testgeräte „sehr gut“. Ausnahme: Archos Clipper. Der hat ein Geräteproblem. Er klingt selbst mit hochwertigen Kopfhörern nur mäßig.

Apple nur mit iTunes

Nachteil bei allen Apple-Geräten: Der Nutzer kann seine Musiktitel nur über das Programm iTunes aufspielen. Für Win­dows-Rechner muss er iTunes erst aus dem Internet herunterladen und installieren. Vorher kommt er nicht in den Musikgenuss. Deswegen setzte es bei den Apple-Geräten für die Inbetriebnahme durchweg „mangelhaft“. Alle anderen Spieler kommen ohne Spezialsoftware aus.

Schadstoffe in den Kopfhörern

Die Stiftung Warentest findet in ihren Untersuchungen immer häufiger Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phthalate (Weichmacher). Deswegen haben die Tester erstmals auch bei Kopfhörern und Kabeln der MP3-Spieler danach gefahndet. Ergebnis: Insbesondere Archos, Intenso, Odys und Teac fallen durch erhöhte Phthalatwerte auf. Diese Stoffe können für die Leber gefährlich sein und die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.

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09.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: