Der große TV-Test 2: Tipps
19.05.2006
- Anschluss. Verbinden Sie den Beamer mit dem DVD-Player oder anderen Geräten am besten mit RGB-Scart oder Komponente (YPbPr/YUV). Composite (FBAS) und S-Video (Y/C) bringen schlechtere Bilder. Ausnahme: Wenn Sie einen HD-DVD- oder Blu-ray-Player anschließen und kopiergeschützte Filme abspielen wollen, müssen Sie die HDMI-Schnittstelle wählen.
- Einstellung. Sie können das Bild Ihres Beamers optimieren, wenn Sie die Einstellungen mit Hilfe eines Testbildes vornehmen.
- Format. Kaufen Sie einen Beamer, der das Bild in 16:9 darstellen kann. Nur dann haben sie optimalen DVD-Genuss. 4:3-Beamer zeigen das Breitbild nur mit verringerter Zeilenzahl und störend dicken schwarzen Rändern.
- Kontrast. Mindern Sie das Umgebungslicht. Auch wenn einige Beamer tageslichttauglich sind. Das in den technischen Angaben versprochene Kontrastverhältnis verblasst, je mehr Umgebungslicht da ist.
- Projektion. Sie können das Bild auf eine glatte, geweißte Wand projizieren. Eine neutralgraue und reflektierende Leinwand macht das Bild allerdings noch kontrastreicher. Vorsicht: Tapeten stören durch ihre Struktur oder ihre Farbmuster.
- Abstand. Sie können den optimalen Abstand zum Bild berechnen, indem Sie das Sechsfache der Bildhöhe nehmen. Bei HDTV gilt das Zweifache.
- Sparmodus. Den sollten Sie nutzen - sofern der Raum hinreichend abgedunkelt ist. Der Sparmodus vermindert Lüftergeräusch sowie Stromverbrauch und verlängert dazu die Lebensdauer der Lampe.
- Trapezkorrektur. Wenn Sie den Beamer versetzt zur Projektionsfläche installieren, können Sie bei einigen Geräten die Bildverzerrung vermeiden. Dafür ist die elektronische Trapezkorrektur oder die Verschiebung des Objektivs vorgesehen. Vorteil der optischen Bildverschiebung: Sie mindert nicht die Bildqualität.
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