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Digitales Fernsehen: Glossar

02.08.2011

Nicht jedem ist terrestrisches Digitalfernsehen ein Begriff. Damit Neueinsteiger sich leichter zurechtfinden, hat test.de die wichtigsten Begriffe rund um DVB-T zusammengestellt.

Digitales Fernsehen
  • Analogtuner: Empfangs­teil für das klassische Kabel­fernsehen.
  • AV-Receiver: AV steht für Audio- und Video. Diese Empfänger verstärken den Ton von Video­rekordern/DVD-Spielern und Audiogeräten wie CD-Spielern und schalten mehrere Video­signale beispiels­weise auf den TV-Apparat.
  • Blu-Ray-Disc: Nach­folger der DVD mit mehr Speicher­platz.
  • CI/CI+: (Common Inter­face) Schnitt­stelle für Verschlüssel­ungs­module etwa zum Empfang von Bezahlsendern. CI+ steht für einen neuen Verschlüssel­ungs­stan­dard. Der soll Urheberrechte der Film­industrie sichern. Auf der Strecke bleiben Funk­tionen wie das Über­springen von Werbung.
  • DVB: (Digital Video Broad­casting), meint schlicht digitales Fernsehen. DVB-S für digitales Satelliten­fernsehen, DVB-C für digitales Kabel­fernsehen und DVB-T für terrestrisches Digital­fernsehen.
  • EPG: (Electronic Programm Guide). Diese elektronische Programm­zeit­schrift bietet Kurz­inhalte und Informationen. Hilft beim Programmieren von Aufzeichnungen.
  • Free-TV: Sie empfangen unver­schlüsselte Fernseh­programme.
  • FullHD: Die derzeit höchste Auflösung im HDTV mit 1 920 x 1 080 Bild­punkten (Pixeln).
  • HDMI: (High Definition Multimedia Inter­face) Schnitt­stelle zur Über­tragung digi­taler Audio- und Video­signale.
  • HDready: Geräte mit diesem Kenn­zeichen müssen mindestens 720 Zeilen Auflösung, eine digitale Video­schnitt­stelle (HDMI oder DVI) sowie den Kopier­schutz HDCP haben.
  • HDTV: (High Definition Television) hoch­auflösendes Fernsehen. Über­trägt mehr Zeilen und zeigt mehr Details als Stan­dard­fernsehen (SDTV).
  • Interlaced: Das i zum Beispiel bei 1 080i meint die Über­tragung von Halb­bildern - kritisch bei schnellen Bewegungen wie in Sport­sendungen.
  • LCD: (Liquid Crystal Display) Weit­verbreitete Bild­schirm­technologie. Es handelt sich um ein System aus Glasplatten, zwischen denen sich flüssige Kristalle befinden. Diese lassen entsprechend der Ansteuerung viel oder wenig Licht durch.
  • LED: Licht emit­tierende Dioden. Sie ersetzen die bisher als Hintergrund­licht dominierende Leucht­stoff­lampe. LED senken den Strom­verbrauch und ermöglichen flachere Fernseher. Die Bild­qualität steigt nicht zwangs­läufig.
  • Modulator: Ein kleiner Hoch­frequenzsender, mit dessen Hilfe man Signale in ältere Fernsehmodelle ohne Scart-Buchse einspeisen kann.
  • MHP: Steht für „Multimedia Home Platform“ und inter­aktives Fernsehen. Dazu gehören Video­text Plus, Nach­richten, Börsen­daten, Sportinfos, Internet-Zugang u.a. Der MHP-Stan­dard soll bald in allen multimedialen Geräten umge­setzt werden. Nur dann ist sicher­gestellt, dass die verschiedenen Multimedia­dienste auch bei Geräten unterschiedlicher Hersteller funk­tionieren.
  • Pal: (Phase Alternating Line) Analoges Fernsehen mit 576 sicht­baren Bild­zeilen und Halb­bildern.
  • Plasma: Bild­schirm­technologie für Fernseher mit winzigen, selbst­leuchtenden Gasentladungs­zellen. Der Betrachtungs­winkel ist im Vergleich zu LCDs höher. Der Strom­verbrauch aber auch.
  • Progressive: Das p am Bild­format beispiels­weise bei 720p. Meint die Darstellung in Voll­bildern. Gut für ruhiges Bild bei Sport und Action.
  • Scart-Kabel: Ein stan­dardisiertes Kabel mit zwei fast recht­eckigen Steckern, in denen sich je 21 Anschlüsse befinden. Das Kabel über­trägt Video- und Audio­signale zwischen Fernseher und ange­schlossenen Geräten wie Video- und DVD-Recorder oder DVD-Player.
  • SDTV: Fernsehen in Stan­dard­qualität, also mit 576 sicht­baren Bild­zeilen. Das kann analog gesendet werden (Pal, analoges Kabel) oder digital (DVB-C/-T/-S).
  • Settop-Box: Eigentlich „Oben-drauf-Schachtel“ und ist ein Ober­begriff für externe Empfänger. Sie werden für digitales Antennen-, Kabel- oder Satelliten­fernsehen sowie als Decoder für verschlüsselte Programme genutzt.
  • Twin-Tuner: Settop-Box mit zwei Empfängern. So können Fernsehgu­cker gleich­zeitig einen Film anschauen und einen anderen mit dem Video­rekorder aufzeichnen.
  • Upscaling: Hoch­rechnen nied­rig aufgelöster Bild­signale auf höhere Auflösung.
  • VPS: „Video Programm Service“ könnte eigentlich dafür sorgen, dass ein Film auch bei Programm­verschiebungen auto­matisch von Anfang bis Ende aufgezeichnet wird. Das Problem: Kaum ein Empfänger ist in der Lage, VPS-Signale umzu­setzen. Hinzu kommt, dass private Fernsehsender wenig Mühe darauf verwenden, korrekte VPS-Codes zu senden.

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09.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: