Werbeprospekte richtig lesen: Das Abc des Kleingedruckten
Von Auflösung bis Videotext: Was wichtig ist und was nicht.
Da sollten Sie aufhorchen:
- Auflösung. Ab 1 024 x 768 Pixel sinnvoll. 1 920 x 1 080 Pixel, also Full HD, ist etwas für Besitzer spezieller Abspielgeräte und somit für normales TV überflüssig.
- HD Ready. Wichtiges Label, auch falls Sie bisher noch keine hochauflösenden DVDs oder TV sehen. Es signalisiert, dass das Fernsehgerät zukunftssicher ist.
- HDMI. Von dieser digitalen Schnittstelle sollten Sie eine, besser noch zwei haben.
- DVB-T-Tuner. Sehr interessant, falls Sie in einer Region mit digitalem Antennen-TV wohnen und es nutzen wollen. Das Bild ist besser als über eine externe Empfangsbox. Für analoge Kabelkunden entbehrlich.
- Videotext. 1 000 Seiten im Speicher sollten es schon sein, falls Sie Videotext nutzen. Wenn die Angabe fehlt, fragen Sie.
Das können Sie überlesen:
- Bildverbesserung. Die versprechen viele. Ob es klappt, zeigt nur der Sehtest.
- Kontrast. 10 000 : 1 oder 7 500 : 1? Das sind Herstellerangaben, unter speziellen Bedingungen gemessen. Aber ein großer Kontrast ist kein Garant für ein gutes Bild.
- Helligkeit. 1 000 statt 500 Candela pro Quadratmeter sind kein Kaufgrund. Es handelt sich dabei um Höchstwerte. Wer das Bild so einstellt, bekommt oft ein überstrahltes Bild. Wenig alltagstauglich.
- Musikleistung. 2 x 10 Watt suggeriert guten Klang. Die Realität zeigt jedoch: Die Lautsprecher der meisten flachen Fernseher enttäuschen im Ton. Deshalb am besten über die HiFi-Anlage führen. Echtes Heimkino erfordert idealerweise eine Surround-Anlage für Rundumklang.
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Aufstellen im Wohnzimmer
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