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Solarstromanlagen: Unser Rat

finanztest 08/2009

Solarstromanlagen

Dach. Für die Erzeugung von Solarstrom ist eine Neigung des Dachs von 30 Grad und eine Ausrichtung nach ­Süden optimal. Eine stärkere Dachneigung bis zu 50 Grad beeinträchtigt die Stromausbeute aber nur geringfügig. Auch eine Ausrichtung nach Südwesten oder Südosten ist meist akzeptabel. Auch Flachdächer sind geeignet – für die Installation mit Montagegestellen.

Kauf. Bei Solarstromanlagen gibt es hohe Preisunterschiede. Holen Sie deshalb Komplettangebote mit Montage bei mehreren Installateuren ein. Beauftragen Sie nur Installateure, die auf jahrelang erfolgreich arbeitende Referenzanlagen verweisen können.

Stromertrag. Wie viel Strom Ihre geplante Anlage produziert, können Sie überschlägig berechnen (www.solarserver.de/pvrechner).

Renditerechner. Einnahmen, Ausgaben und die Rendite vor und nach Steuern ermittelt unser kostenloser Excel-Rechner Solarenergie.

Förderung. Einige Kommunen und Energieversorger zahlen Zuschüsse für Solarstromanlagen. Kunden des südbadischen Versorgers badenova erhalten zum Beispiel bis zu 900 Euro Zuschuss, die Stadtwerke Waiblingen geben bis zu 3 000 Euro dazu. Ein Anruf bei der Gemeinde oder beim Energieversorger kann sich also lohnen.

Anmeldung. Seit 1. Januar 2009 müssen neue Anlagen vor Inbetriebnahme bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Ohne Anmeldung ist der Netzbetreiber nicht verpflichtet, den Strom zu vergüten. Das Anmeldeformular finden Sie unter www.bundesnetzagentur.de („Regulierung Energie“).

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Tabelle: Garantierte Preise

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: