Solarstrom: Tipps
04.01.2010
- Zeitpunkt. Ob Sie mit einer schnellen Entscheidung für eine Investition wirklich am besten fahren, ist ungewiss. Experten sehen noch immer viel Luft bei den Preisen. Durch den Nachfrageboom im zweiten Halbjahr 2009 sanken die Preise für Solaranlagen weniger stark, als der Preisrutsch bei den Bauteilen, den Solarmodulen, hätte vermuten lassen. Viele wollten unbedingt noch die höhere Einspeisevergütung für 2009 mitnehmen und nahmen relativ hohe Preise in Kauf. Installateure konnten die Module weit über Großhandelspreisen verkaufen. Diese Spanne dürfte schmelzen, falls die Vergütung deutlich gekappt wird.
- Dach. Optimal für eine Solarstromanlage sind Dächer mit 30 Grad Neigung und Ausrichtung nach Süden. Eine stärkere Dachneigung bis zu 50 Grad beeinträchtigt die Stromausbeute aber nur geringfügig, auch eine Ausrichtung nach Südwesten oder Südosten ist meist akzeptabel. Flachdächer eignen sich für die Installation mit Montagegestellen.
- Kauf. Holen Sie Komplettangebote mit Montage bei mehreren Installateuren ein. Beauftragen Sie nur Handwerker, die als Referenz auf jahrelang erfolgreich arbeitende Solarstromanlagen verweisen können.
- Steuern. Suchen Sie vor dem Kauf einen Steuerberater auf. Die Regelungen zur Umsatz- und Einkommensteuer sind teilweise kompliziert. Wie Sie als Betreiber einer Solaranlage von Steuervorteilen profitieren, zeigt der Test Solarstromanlagen aus Finanztest 08/2009. Das gesamte PDF des Tests stellt test.de zusätzlich zum kostenpflichtigen Abruf des aktuellen Tests Solarstrom zur Verfügung.
- Renditerechner. Einnahmen, Ausgaben und Rendite ermittelt der kostenlose Excel-Rechner Solarenergie.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Solarstrom
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (0)
weitere Kommentare anzeigen