Carsharing: Tipps
23.07.2004
- Ausprobieren. Probieren Sie das Autoteilen aus. Fragen Sie nach Schnupperangeboten. Die Aufnahmegebühr ist meist gering. Sie gehen kein Risiko ein.
- Sparen. Autoteilen lohnt sich nur für Wenigfahrer. Die Anbieter sagen: bis 10 000 Kilometer im Jahr. Das Optimum liegt aber meist bei wenigen tausend Kilometern im Jahr. Rechnen Sie nach: Die Checkliste der Stiftung Warentest hilft dabei.
- Taxi. Wer wenig fährt, spart mit Carsharing bis zu 1 000 Euro im Jahr. Das gibt Luft für ein gelegentliches Taxi.
- Auto und Bahn. Kombinieren Sie das Autoteilen mit Fahrrad, Bus und Bahn. Vorteil: Sie sind jederzeit mobil und sparen Geld.
- Mieten und Teilen. Kombinieren Sie Auto teilen und Auto mieten. Mietwagen: für mehrere Tage. Carsharing: stundenweise, für kurze Fahrten.
- Ohne Monatsbeitrag. Deutsche Bahn Carsharing bietet einen guten Tarif für Wenigfahrer, ohne monatlichen Grundbetrag. Ein Kleinwagen wie Ford Ka oder Opel Corsa kostet vier Euro pro Stunde. Plus Spritkosten: zehn Cent pro Kilometer.
- Mit Monatsbeitrag. Besser für regelmäßige Fahrten: Carsharing-Tarife mit einem Stundenpreis bis zwei Euro. Dafür mit monatlichem Mitgliedsbeitrag.
- Buchen. Buchen Sie Ihr Wunschauto im Internet oder telefonisch. Das Fahrzeug steht dann am Sammelpunkt bereit. Abholung und Rückgabe rund um die Uhr. Als Türöffner dient Ihre Chipkarte oder ein Autoschlüssel aus dem Tresor an der Sammelstation. Im Test funktionierte das meist ohne Probleme.
- Auswahl. Carsharing-Unternehmen bieten verschiedene Fahrzeuge für jeden Geschmack. Vom kleinen Smart bis zum großen Mercedes Sprinter.
- Früh buchen. Buchen Sie das Auto früh, wenn Sie ein bestimmtes Modell brauchen. An Ferienwochenenden sind die Autos besonders gefragt: Auch hier ist frühes Buchen angesagt.
- Moderne Autos. Carsharing-Autos sind meist modern und gut ausgestattet. Vergleichbar mit Mietwagen. Die intensive Nutzung hinterlässt aber schon mal Beulen und Kratzer. In puncto Sicherheit waren fast alle getesteten Autos ohne Tadel. Ausnahme: Teilauto Erfurt. Hier zog das Lenkrad eines Wagens nach links, bei einem anderen war der Reifen beschädigt.
- Schäden notieren. Prüfen Sie, ob das Auto bei der Übernahme in Ordnung ist. Notieren Sie Kratzer und Schäden. Rufen Sie die Hotline des Anbieters an, wenn Sie technische Probleme entdecken. In manchen Autos mit Bordcomputer ist die Servicezentrale im Notfall direkt erreichbar.
- Vertrag prüfen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Carsharing-Anbieter enthalten mitunter problematische Klauseln. Auf Carsharing brauchen Sie deshalb nicht zu verzichten: Viele Klauseln sind unwirksam. Im Zweifelsfall gilt der gesetzliche Standard; meist zu Gunsten des Kunden.
- Internet. Weitere Infos über Carsharing finden Sie im Internet. Die meisten Anbieter haben gut gemachte Seiten mit allen Preisen und Details.
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