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Autokindersitze: Glossar

test 06/2005

Autokindersitze

Basis

Unterteil für Babyschalen. Verbleibt angeschnallt im Auto. Schale wird eingerastet, das oft aufwendige Anlegen des Gurtes entfällt. Beim Concord Ultimax wird die Schale auf der Basis nach vorn gedreht, wenn das Kind größer ist.

Isofix

Stabile Haken am Kindersitz oder Untergestell rasten in entsprechende Ösen am Fahrzeug ein. Der Autogurt wird zur Befestigung nicht benötigt. Es ist auch möglich, Isofixsitze nur mit dem Gurt (Universal) anzuschnallen, was die Unfallsicherheit jedoch verringert.

Reboards

Rückwärtsgerichtete Kindersitze, die wegen der geringeren Nackenbelastung beim Frontalaufprall so lange wie möglich verwendet werden sollen. Bei Babyschalen obligatorisch, auch in Gruppe I zu empfehlen, hier jedoch oft problematisch wegen zu geringem Fußraum. Der Einbau und die Handhabung von Gruppe-I-Reboardsitzen auf der Rücksitzbank sind besonders bei Dreitürern erschwert.

Top Tether

Zusätzliche Verankerung von Isofix-Kindersitzen durch einen oberen Spanngurt, der an einer entsprechenden Öse an der Karosserie eingehakt wird.

Fehlbedienung

Beispiel: Eine mangelhafte Kennzeichnung der Gurtführung ist ein Sicherheitsrisiko. Aber auch das Nichtbeachten der Gebrauchsanleitung durch den Benutzer kann zur Fehlbedienung führen.

Universal

Befestigung des Kindersitzes mit dem vorhandenen Dreipunktgurt in allen Autos möglich. Semiuniverselle Sitze passen in mehrere Autos (nach Typliste), fahrzeugspezifische Kindersitze dürfen jedoch nur in einem bestimmten Auto verwendet werden.

Boosterkissen

Sitzerhöhung für Normgruppe II/III (Kinder ab 4 Jahre). Sollte nur in Verbindung mit einer Kopf- und Rückenstütze verwendet werden. Die verbessert den Gurtverlauf und Seitenaufprallschutz.

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14.03.2010 © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. nach oben