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Autokindersitze: Kindersitze mit Isofix

Autokindersitze Test
Isofix-Kindersitze, hier der Wavo-Fix, können auch mit dem 3-Punkt-Gurt im Auto befestigt werden.

test 06/2004

Eine gute Idee setzt sich nicht immer gleich durch. Jetzt ist Besserung in Sicht.

Autokindersitze

Sicher und Komfortabel: Eine einfach zu bedienende, sichere Verankerung des Kindersitzes in jedem Fahrzeug – das war die überzeugende Idee von Isofix. Weil bisher aber Isofix-Kindersitze auf jeden einzelnen Fahrzeugtyp geprüft und zugelassen werden müssen, ist dieses Ziel auch nach Jahren immer noch nicht erreicht.

Isofix-Kindersitze dürfen in der Regel nicht in verschiedenen Autos benutzt werden. Allein der Römer Duo Isofix verfügt über die Freigabe für eine ganze Reihe von Fahrzeugen. Die ständig aktualisierte Modellliste ist beim Anbieter (siehe Adressen) zu bekommen.

Ein anderes Konzept verfolgt zum Beispiel Wavo/Bimbo. Die Isofixbefestigungen befinden sich hier nicht an der Sitzschale, sondern an einem separaten Untergestell. Je nachdem, in welchem Auto der Sitz zum Einsatz kommt und ob er rückwärts oder vorwärts gerichtet montiert werden soll, kommen zurzeit sieben verschiedene Untergestelle infrage, die aus der Modellliste des Anbieters ausge­wählt werden können.

Die Änderung der ECE-Norm bringt einen Fortschritt in Richtung universeller Isofix­befestigung. Dazu muss ein „Top Tether“, ein oberer Verankerungsgurt, verwendet werden, der die Rotationsbewegung des Kindersitzes beim Frontalaufprall begrenzt. Den Römer Duo Isofix gibt es bereits mit Top Te­ther, allerdings fehlen in den meisten Autos Ösen an der Rücksitzlehne, der Hutablage oder dem Kofferraumboden, um den Top Tether einhaken zu können. Wir gehen davon aus, dass im Laufe des Jahres eine größere Anzahl von Isofix-Kindersitzen mit Top Tether in den Handel kommt, und werden uns dann in einem der nächsten Tests ausführlich mit solchen Produkten befassen.

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10.02.2012 . © Stiftung Warentest. Alle Rechte vorbehalten. Twitter Facebook YouTube Stiftung Warentest im Netz: