Zahnbürste, Zahnseide und Mundhygiene

Wer gesund bleiben will, muss auf gute Zahn­pflege achten. Denn gesunde Zähne und ein gepflegtes Zahn­fleisch sorgen nicht nur für ein strahlendes Lächeln. Parodontitis oder Karies können auch das Risiko für Schlag­anfall oder Herz­infarkt erhöhen. Sie lösen entzündliche Prozesse aus, die über unser Blut zu Entzündungen im gesamten Körper führen können. Dagegen hilft nur sorgfältige Mund­hygiene. Ob mit einer normalen oder der elektrischen Zahnbürste: Geputzt werden sollte zweimal täglich zwei bis drei Minuten – mit Zahnpasta und jeder Zahn von allen Seiten, von rot nach weiß. Mehr

Elektrische Zahnbürsten sind bequem

In fast jedem zweiten Haushalt rattert heute eine elektrische Zahnbürste. Ihr Vorteil: Sie ist bequem zu bedienen. Auch viele Zahn­ärzte empfehlen inzwischen Elektrobürsten. Doch der Test der Stiftung Warentest zeigt deutliche Qualitäts­spannen auf. Nicht jede Elektrobürste putzt gut. Zudem sind die besonders teuren nicht immer spitze. Eine elektrische Zahnbürste entfaltet ihre Wirkung nur, wenn der Anwender seine damit sorgfältig putzt. Es reicht nicht, die strom­betriebene Bürste einmal kurz über das Gebiss schnurren zu lassen. Positiv: Die Lebens­zeit der Elektrobürsten liegt bei etwa fünf Jahren, ihr Strom­verbrauch ist recht gering. Allerdings sind etwa alle drei Monate Ersatz­bürsten fällig, die ganz schön ins Geld gehen können. Sparen lässt sich mit guten, güns­tigen Nach­bauten aus Drogerien und Supermärkten, wie der Test von Aufsteckbürsten für Braun Oral-B zeigte.

Rund­kopf­bürsten und Schall­kopf­bürsten

Zwei Systeme konkurrieren um die Gunst der Käufer – die mit runden Bürs­tenköpfen und die sogenannten schall­aktiven oder Sonic-Bürsten. Die Rund­kopf­bürsten schwingen oszillierend-rotierend hin- und her, manche pulsieren oben­drein. Sie eignen sich für alle, die engagiert in Ruhe jeden einzelnen Zahn putzen. Die schall­aktiven Bürsten müssen weniger genau geführt werden. Ihr läng­licher Bürs­tenkopf reinigte in der gleichen Zeit eine eine große Fläche. Die Schall­zahnbürsten sind daher etwas für Putzmuffel. Für Kinder sind die elektrischen Zahnbürsten der Großen manchmal zu schwer, zu klobig und der Bürs­tenkopf zu groß. Für sie gibt es Extra-Modelle.

Herkömm­liche Zahnbürsten

Wer geschickt und mit viel Ausdauer putzt, bekommt seine Zähne auch ohne maschinelle Hilfe sauber. Hart, mittel­hart oder weich – jeder Verbraucher sollte den für Bürs­tentyp auswählen, der zu ihm passt. Harte Borsten putzen den Bakterienbelag auf den Zähnen am besten ab, doch sie eignen sich nur für Menschen mit gesundem Zahn­fleisch Bei empfindlichem Zahn­fleisch oder freiliegenden Zahnhälsen können harte Borsten eher schaden. Mittel­harte Borsten sind sanfter zum Zahn­fleisch als harte, reinigen aber nicht ganz so gut. Weiche Zahnbürsten schonen das empfindliche Zahn­fleisch besonders, doch putzen sie am schwächsten. Mit Gründlich­keit lässt sich die schwächere Putz­leistung aber wieder ausgleichen.

Professionelle Zahn­reinigung

Auch die besten Putzmanöver entfernen nicht alle Beläge, wenn die etwa an schwer zugäng­lichen Stellen wie Backenzähnen sitzen. Das schafft nur die professionelle Zahn­reinigung. Es ist bewiesen, dass dieser Groß­putz Karies und Pardontitis vorbeugt. Doch wer Profis putzen lässt, sollte auf Qualität achten und die Reinigungs­schritte kontrollieren. test hat einigen Profis auf die Finger gesehen und listet auf, was alles zu einer professionellen Zahnreinigung gehört. Mehr zum Thema steht im Buch Gesunde Zähne – Vorsorge, Behandlung Kosten.

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