Waschmaschine

Geht die alte Wasch­maschine kaputt, muss schnell eine neue her. Doch welche ist die richtige? Die Stiftung Warentest testet Wasch­maschinen regel­mäßig – von der 6-Kilo-Maschine für den Klein­haushalt bis zum Groß­gerät für die WG, vom einfachen Basismodell bis zur teuren Spitzen­technik. Die Anforderungen sind immer gleich: Die Wasch­maschine soll sauber waschen, möglichst lange halten und spar­sam sein. Wasch­versuche, ein Dauer­test und das Messen von Strom­verbrauch und Wasser­verbrauch sind deshalb obliga­torisch.

Frontlader oder Top­lader?

Die meisten Haushalte entscheiden sich für einen frei­stehenden Frontlader. Rund 2,5 Millionen Geräte verkauft der Handel jähr­lich. Die Modell­auswahl ist bei Frontladern besonders üppig, die Preise breit gestreut, alle Marken­anbieter vertreten. Top­lader, die sich von oben befüllen lassen, sind weniger gefragt. Sie machen nur rund zehn Prozent des Angebots aus, weshalb sie auch selten im Test vertreten sind. Noch seltener kommen Wasch­trockner vor. Sie zählen zu den Exoten unter den Wasch­maschinen. Doch in einer beengten Wohnung bietet ein Wasch­trockner die einzige Chance, die Wäsche auch elektrisch zu trocknen. Bei gerade mal 50 000 verkauften Exemplaren ist die Auswahl klein, der Preis dagegen meist hoch.

Die optimale Trommelgröße

Wasch­maschinen mit großer Trommel verbrauchen mehr Strom und Wasser als kleine Maschinen. Bezogen auf ein Kilogramm Wäsche sind sie dennoch spar­sam – es passt einfach mehr hinein. Je größer der Haushalt, desto eher lohnt sich eine große Wasch­maschine. Umge­kehrt gilt: Wer die Trommel nie ganz voll füllt, verschwendet Strom und Wasser. Klein­haushalte sollten daher eine 6-Kilo-Maschine bevor­zugen.

Wieviel Schleuder­touren sollen es sein?

Je schneller sich die Trommel im Schleudergang dreht, um so mehr Feuchtig­keit wird aus der Wäsche gepreßt. Das spart Strom beim elektrischen Wäschetrocknen. Soll die Wäsche nach dem Waschen in den Wäschetrockner, sollte die Wasch­maschine 1 400 Schleuder­touren oder mehr haben.

Wasch­trockner für beengte Verhält­nisse

Wenn in der Wohnung kein Platz für einen Trockner ist, bietet sich ein Wasch­trockner an. Das ist eine Kombination aus Wasch­maschine und klassischem Kondensations­trockner. Die Kombi braucht nur den Platz eines Gerätes, kann aber waschen und trocknen – entweder separat oder nonstop in einem Durch­gang. Ab etwa 1 000 Euro sind gute Wasch­trockner zu haben. Das ist kaum mehr als die Summe für zwei separate Maschinen. Nur die Strom- und Wasser­kosten sind etwas höher. Dennoch haben Wasch­trockner etliche Nachteile: Beim Waschen oder Trocknen ist die jeweils andere Funk­tion blockiert. Auch lässt sich weniger Wäsche trocknen als Waschen. Geht eine Funk­tion defekt, steht die andere ebenfalls nicht zur Verfügung. Wasch­trocknen braucht Stunden. Manche Geräte verbrauchen beim Trocknen auch viel Wasser. Das benutzen sie zum Kühlen – statt Luft, wie normale Wäschetrockner.

Tests

Waschmaschinen und Waschtrockner Test

Wasch­maschinen und Wasch­trockner52 Maschinen im Test

18.01.2013 - Ob klassischer Frontlader oder schmaler Top­lader – hier finden Sie die Wasch­maschine, die zu Ihnen passt. Eben­falls in der Daten­bank: Wasch­trockner – also Wasch­maschinen, die auch trocknen. Der Produktfinder zeigt alle seit 2010 getesteten Modelle. Jetzt neu: 14 Waschmaschinen aus dem Januar-Test, darunter erst­mals Top­lader. Aktuell in der Daten­bank: Test­ergeb­nisse für 52 Wasch­maschinen, darunter 43 Frontlader,...Zum Test

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Wäsche waschen„Rote Socken zwischen weißen T-Shirts“

10.05.2013 - Rund um den 10. Mai findet zum zehnten Mal der Aktionstag Nach­haltiges (Ab-)Waschen statt. test sprach dazu mit Hubertus Primus, dem Vorstand der Stiftung Warentest. Er ist in diesem Jahr Schirmherr der Aktion. Im Interview erzählt der Vater von vier Kindern, worauf es bei ihm zu Hause beim Waschen ankommt.Zur Meldung

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Strom­verbrauchWo Sparen viel bringt

15.02.2013 - Die Strom­preise sind in den vergangenen 10 Jahren um rund zwei Drittel gestiegen, zum Jahres­wechsel 2012 auf 2013 oft besonders kräftig. Beim Blick auf die nächste Strom­rechnung droht manchem Mieter und Haus­besitzer ein kleiner Schock. test.de hilft: Mit pfiffigen Spartipps lassen sich die Strom­kosten in vielen Haus­halts­bereichen um 50 Prozent und mehr verringern. Dazu beant­worten die Experten der Stiftung Warentest Ihre Fragen im Chat.Zum Special

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