Wäschetrockner
Nur Luft und Sonne trocknen Wäsche zum Nulltarif. Ansonsten hilft der Wäscheständer im Zimmer oder die Leine über der Badewanne. Wer beides nicht will, braucht einen elektrischen Wäschetrockner. Gerade Großfamilien und Eltern mit kleinen Kindern schätzen die oft als Stromverschwender verpönten Geräte. Sie ersparen das mühsamem Auf- und Abhängen der Wäsche, bringen schnell wieder trockene Klamotten in den Schrank und flauschigweiche Handtücher ganz ohne Weichspüler.
Kondensationstrockner mit Wärmepumpe
Das ist die effizienteste Art, Wäsche elektrisch zu trocknen. Während des Trocknens führt der Kondensationstrockner mit Wärmepumpentechnik einen Großteil der eingesetzten Energie wieder zurück. Sie geht also nicht verloren. Das spart etwa die Hälfte Strom gegenüber dem herkömmlichen Kondensationstrockner, wie der Test von 16 Wäschetrocknern mit und ohne Wärmepumpe zeigt. Die Geräte sind oft teurer beim Kauf, wegen der Stromersparnis aber langfristig rentabler. Einziger Haken: Trocknen dauert tendenziell länger. Auch sollten die Filter der Wärmepumpe regelmäßig gesäubert werden. Sonst erhöht sich der Stromverbrauch unnötig.
Kondensationstrockner ohne Wärmepumpe
Der klassische Kondenstrockner verflüssigt den Wasserdampf in einem Wärmetauscher. Dazu braucht er Luft zum Kühlen. Die kommt aus dem Raum, erwärmt sich und entweicht später ungenutzt nach draußen. Gleichzeitig heizt der Trockner die entfeuchtete Luft wieder stromzehrend auf. Ein Trockengang kostet rund 90 Cent, mehr als doppelt so viel wie das Trocknen mit Wärmepumpentechnik. Die Betriebskosten für zehn Jahre betragen um die 700 Euro. Zum Vergleich: Bei Wärmepumpentrockner liegen sie bei etwa 300 bis 350 Euro.
Trockner mit Abluft
Im Stromverbrauch sind Abluftrockner vergleichbar mit Kondensationstrocknern ohne Wärmepumpe. Vorteil der Ablufttechnik: Die feuchte Luft entweicht durch einen Schlauch nach draußen. Eine Pumpe für das Kondensat und ein extra Behälter, in dem sich das Wasser sammelt, sind überflüssig. Fehlt eine Möglichkeit, die feuchte Abluft nach draußen zu leiten, zum Beispiel durch ein Fenster oder einen stillgelegten Schacht, kommen Ablufttrockner nicht in Frage.
Das Energieetikett
Wäschetrockner tragen so wie andere Haushaltsgeräte ein Energieetikett. Ausführliche Infos dazu gibt es bei der Deutschen Energie-Agentur (dena). Am Energieetikett kann der Verbraucher auf einen Blick erkennen, ob er ein effizientes Gerät oder einen Stromverschwender vor sich hat. Die sparsamsten Wäschetrockner sind mit einem A gekennzeichnet – bislang nur Geräte mit Wärmepumpe. Klassische Kondenstrockner liegen in Klasse B oder C, Ablufttrockner in der Regel in der schlechtesten Klasse C.
Tests

Waschmaschinen und Waschtrockner52 Maschinen im Test
18.01.2013 - Ob klassischer Frontlader oder schmaler Toplader – hier finden Sie die Waschmaschine, die zu Ihnen passt. Ebenfalls in der Datenbank: Waschtrockner – also Waschmaschinen, die auch trocknen. Der Produktfinder zeigt alle seit 2010 getesteten Modelle. Jetzt neu: 14 Waschmaschinen aus dem Januar-Test, darunter erstmals Toplader. Aktuell in der Datenbank: Testergebnisse für 52 Waschmaschinen, darunter 43 Frontlader,...Zum Test
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Meldungen

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