Telefontarife: Festnetz und Handy

Das Angebot ist nahezu unüber­schaubar: Den passenden Mobil­funk­tarif zu finden, ist eine echte Heraus­forderung. Die Stiftung Warentest erleichtert Nutzern die Suche. Aus mehr als 4 000 Tarifen zeigt sie im umfang­reichen Produktfinder die güns­tigsten Mobil­funk­tarife, sinn­voll geordnet nach Nutzer­typen. Mehr

Eigenes Nutzungs­verhalten kennen

Um den passenden Tarif zu finden, sollte der Nutzer aber sein eigenes Telefonier­verhalten kennen und möglichst genau wissen, wofür und wie oft er sein Mobiltelefon haupt­sächlich nutzt – zum Telefonieren, zum Surfen im Internet, zum Verschi­cken von SMS. Manch einer nutzt sein Handy lediglich zum Telefonieren in dringenden Fällen. Für einen solchen Nutzer­typ ist wahr­scheinlich ein Prepaid­tarif mit güns­tigem Minuten­preis am interes­santesten. Manch anderer ist mit seinem Smartphone täglich stunden­lang online. Ein solcher Nutzer­typ dürfte mit einer Internetflatrate am güns­tigsten fahren. Die Stiftung Warentest unterscheidet zwischen neun typischen Nutzerprofilen: Wenigtelefonierer, Normaltelefonierer, Vieltelefonierer, Communitytelefonierer, Wenignutzer, Normalnutzer, Vielnutzer, Message-Fan und Internetnutzer.

Lang­fristiger Vertrag oder Prepaid-Tarif?

Grund­sätzlich offerieren die Anbieter zwei Vertrags­arten: Verträge mit einer bestimmten Lauf­zeit – oft 24 Monate – und Prepaid-Tarife. Vorteile eines Lauf­zeit-Tarifs: Die Tarifbedingungen sind für die Lauf­zeit stabil und teil­weise güns­tiger als bei Prepaid-Tarifen. Wer auf Kosten­kontrolle Wert legt, ist mit einem Prepaid-Vertrag meist besser bedient. Hier können Nutzer nur das Guthaben vertelefonieren, das sie vorher aufgeladen haben. In ihrem Konkurrenzkampf versuchen sich die Anbieter laufend zu unterbieten, so dass die Preise bei Mobil­funk­tarifen in den vergangenen Jahren stark gefallen sind. Zu bekannten güns­tigen Discount-Anbietern gehören zum Beispiel blau.de, cong­star, Deutsch­land­Sim, Fonic, free­netmobile, HelloMobil, klarmobil, maxxim, otelo, simply und simyo. Meist teurer sind die Angebote der vier großen Netz­betreiber: Base (E-Plus), O2 (O2), T-Mobile (D1) und Vodafone (D2).

Die richtige Netz­wahl treffen

Sämtliche Anbieter arbeiten mit einem der vier großen Netz­betreiber zusammen und nutzen das entsprechende Mobil­funk­netz. Die Netze sind unterschiedlich stark ausgebaut. Das E-Plus-Netz beispiels­weise bietet in ländlichen Regionen oft weniger guten Empfang Test Netzqualität. Das O2-Netz neigt in großen Ballungs­räumen teil­weise zu Probleme beim Daten­funk. Nutzer sollten sich daher vorab informieren, ob ein Netz in ihrer Umge­bung empfangs­stark ist oder nicht. Der güns­tigste Tarif nützt nichts, wenn aufgrund fehlenden Empfangs nicht oder nur einge­schränkt telefoniert oder gesurft werden kann.

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