Staubsauger und Staub wischen

Staubsauger gibt es viele: Akku-Sauger, Boden- und Hand­staubsauger, Saugroboter und Wasch­sauger. Die Stiftung Warentest prüft regel­mäßig Boden­staubsauger und veröffent­licht die Ergeb­nisse im Produktfinder Bodenstaubsauger. Zusätzlich informiert sie in Form von Schnell­tests über Staubsauger vom Discounter oder über Geräte mit tech­nischen Besonderheiten wie Saugroboter oder Akku-Hand­staubsauger.

Staubbox oder Staubbeutel?

Die meisten Haushalte entscheiden sich nach wie vor für Boden­staubsauger. Ihr Markt­anteil im Jahr 2011: 75 Prozent. Neben den klassischen Modellen mit Staubbeuteln haben sich beutellose Modelle mit Staubbox auf dem Markt etabliert. Der Vorteil der beutellosen Geräte: Die Kosten für den Kauf neuer Tüten entfallen. Und: Ihre Technik soll Saug­kraft­verlust verhindern. Nachteil: Das Entleeren der Staubbox ist unhygie­nisch. Hier können die klassischen Beutels­auger punkten. Volle Tüten lassen sich schnell und weit­gehend staubfrei wechseln. Dafür müssen aber regel­mäßig neue Staubbeutel her. Das geht auf Dauer ins Geld. Und je voller der Beutel, desto nied­riger die Saug­kraft.

Energiesparen klappt auch beim Staubsaugen

Ein Staubsauger saugt nur dann gut, wenn alle Komponenten des Geräts perfekt aufeinander abge­stimmt sind. Das heißt: Nicht hohe Watt­zahlen von 2000 Watt und mehr zählen, sondern die Saug­leistung, die Düse, das Filter­system und die Bauweise des Geräts. Die Tests der Stiftung Warentest zeigen: 1 200 Watt reichen aus, damit ein guter Staubsauger Krümel, Haare und Staub problemlos entfernt. Viel Watt hingegen verbraucht viel – nämlich Strom. Das geht ins Geld, belastet die Umwelt und ist über­flüssig.

Hand­staubsauger für die Nischen

Hand­staubsauger sind wendig, brauchen wenig Platz und passen in fast jede Nische. Sie sind vor allem in kleinen und eng möblierten Wohnungen praktisch. Eine Besonderheit auf dem Markt: Kleine Akkus­auger, die flott umge­rüstet zum Hand­staubsauger werden. Ein Schnelltest Handstaubsauger zeigt aber: Nicht immer über­zeugt die Umsetzung. Die getesteten Modelle eignen sich vor allem für die schnelle Reinigung zwischen­durch – im Auto oder im Haushalt.

Saugroboter im Schnell­test

Die Idee fasziniert: Ein diskusförmiger Kleinroboter, der selbst­ständig zwischen Stühlen und Tischen hindurch­fährt, Krümel und Staub verputzt und nach getaner Arbeit allein zu seiner Aufladestation zurück­findet. Inzwischen gibt es über 50 Modelle auf dem Markt. Die Stiftung Warentest hat zwei Saugroboter exemplarisch getestet: den iRobot Roomba 581 für rund 420 Euro und den Samsung Navibot SR8895 Silencio für rund 445 Euro. Die Ergeb­nisse finden Sie im Schnelltest Saugroboter.

Tests

Staubsauger Test

Staubsauger74 Boden­staub­sauger im Test

07.02.2014 - Ob Beutels­auger oder Sauger mit Staubbox – hier finden Sie das Modell, das Ihnen gefällt: klassisch mit Stan­dard­düse oder spezialisiert mit Elektrobürste. Der Pro­dukt­fin­der zeigt Test­ergeb­nisse, Preise, Fotos und Ausstattung für insgesamt 74 Boden­staub­sauger. Neu im Februar: Energiesparende Modelle, die weniger als 1 400 Watt ziehen. Einem Gerät reichen bereits 870 Watt für gute Saug­ergeb­nisse.Zum Test

Alle Testergebnisse
74 Staub­sauger

Weitere Tests:

Schnelltests

Beutelloser Staubsauger von Aldi Schnelltest

Beutelloser Staubsauger von AldiStaub­aufwirbeln geht auch billiger

10.10.2013 - Beutellose Staubsauger ersparen den Kauf teurer Staubbeutel. Gute kosten viel Geld. Der einzige gute Beutellose im Produktfinder Staubsauger startet bei 230 Euro. Seit Montag verkauft Aldi (Nord) beutellose Staubsauger für 69,99 Euro. Im Prüf­labor haben die Tester ermittelt, was das Gerät taugt.Zum Schnelltest

Weitere Schnelltests:

Meldungen

Neue Richt­linieEnergiesparend saugen

21.11.2013 - Ab September 2014 müssen neue Staubsauger ein Energielabel tragen und die EU-Ökodesign-Richt­linie erfüllen. Ihre Leistungs­aufnahme muss dann unter 1 600 Watt liegen. Unsere Tests belegen schon seit Jahren: Weit weniger als 1 600 Watt reichen aus, damit ein guter Staubsauger Krümel, Haare und Staub problemlos entfernt.Zur Meldung

Weitere Meldungen:

Specials

Geplante Obsoleszenz Special

Geplante ObsoleszenzGerade gekauft und schon wieder hin?

29.08.2013 - Der Verdacht erhitzt viele Gemüter: Bauen Hersteller ihre Fernseher, Wasch­maschinen und Staubsauger so, dass sie kurz nach der Gewähr­leistungs­frist kaputt­gehen? „Geplante Obsoleszenz“ nennen Fachleute dies. Möglich­keiten, Geräte früh­zeitig altern zu lassen, gibt es viele – von gezielt einge­bauten Schwach­stellen bis hin zur erschwerten Reparier­barkeit durch fehlende Ersatz­teile. Was ist dran am geplanten Verschleiß? test begibt sich auf Spuren­suche.Zum Special

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