Telefon

Die Stiftung Warentest testet regel­mäßig Fest­netztelefone. Aus gutem Grund: Das Fest­netztelefon ist noch lange nicht tot. Telefonieren via Fest­netz hat zahlreiche Vorteile: Es bietet in der Regel eine hohe Sprach­qualität und ist vor allem preisgünstig und zuver­lässig. Viele Menschen nutzen ihren Fest­netz­anschluss daheim haupt­sächlich für schnelles Internet. Telefonieren gibt es günstig dazu, vor allem in Kombination mit einer Flatrate. Mehr

Schnurlos und günstig

Moderne Fest­netztelefone sind normaler­weise schnurlos und bestehen aus einer Lade­station und einem Mobil­teil. Telefone mit Kabel werden in privaten Haushalten immer seltener. Im Vergleich zu Smartphones sind Fest­netztelefone um ein Vielfaches güns­tiger zu haben. Bei ihren Telefontests prüft die Stiftung Warentest regel­mäßig die Qualität von schnurlosen Fest­netztelefonen: Zahlreiche gute Modelle kosten weniger als 50 Euro, zum Beispiel von Panasonic, Philips und Telekom. Über 70 getestete Modelle finden Sie im Produktfinder Telefone. Viele verfügen über einen Anruf­beant­worter und Frei­sprech­möglich­keit. Die meisten Schnurlostelefone sind für alle Anschlüsse geeignet: analog und ISDN mit Telefon­anlage. Manche Geräte passen allerdings nur an ISDN-Anschlüsse, manche funk­tionieren optimal nur zusammen mit einem Router des gleichen Herstel­lers.

Viele Komfort­funk­tionen

Einfach nur telefonieren war gestern: Moderne Telefone verfügen über zahlreiche Komfort­funk­tionen, die das Leben einfacher machen. So lässt sich bei zahlreichen Geräten beispiels­weise ein anrufer­abhängiger Klingelton einstellen, der bekannte Anrufer mit eigenem Klingelton signalisiert. Stellt der Nutzer den Nacht­modus ein, bleibt das Telefon im einge­stellten Zeitraum stumm. Eine Liste im Speicher lässt Ausnahmen zu: Ruft beispiels­weise die Mutter an, klingelt das Telefon auch nachts. Zahlreiche Telefone sind auch als Babyfon nutz­bar zum Test Babyphon. Steigt die Laut­stärke über einen Schwellen­wert, setzt das Telefon eine Nach­richt ab oder wählt eine zuvor gespeicherte Nummer.

Eco-Modus stufen­weise einstell­bar

Praktisch bei vielen Modellen ist auch der stufen­weise einstell­bare Eco-Modus, in welchem die Sende­leistung und damit die Strahlung beim Telefonieren gesenkt wird. Allerdings nimmt im Eco-Modus auch die Reich­weite ab. In der Einstellung Eco-Plus sendet die Basis selten oder gar nicht mehr. Das kostet allerdings Akku­strom, so dass das Mobil­teil in kürzeren Abständen aufgeladen werden muss. Viele Mobil­funk­teile funk­tionieren mit Stan­dard­akkus Typ AAA. Diese sind preisgünstig und nahezu über­all zu haben.

E-Mails und Internet­radio übers Telefon

Mit einigen Modellen kann der Nutzer weit mehr als nur telefonieren: Das Fritz!Fon beispiels­weise ist perfekt auf die Fritz!Box zuge­schnitten und über­nimmt auf Wunsch sogar E-Mails vom Router, während der PC ausgeschaltet ist. Es zeigt Nach­richten via RSS-Feed und spielt Internet­radio und Podcasts.

Erstes Smartphone fürs Fest­netz

Smartphone-Nerds dürften mit Fest­netztelefonen hadern: Das Design der meisten Geräte mit ihren Tasten mutet im Vergleich zu schi­cken Smartphones etwas veraltet an und erinnert an eine Mischung aus Fernbedienung und Taschen­rechner. Als erster Hersteller bietet Europas Markt­führer bei Dect-Telefonen Gigaset auch ein Fest­netztelefon mit berührungs­empfindlichen Bild­schirm statt Tasten an. Das Smartphone fürs Fest­netz hat allerdings seinen Preis: Es kostet rund 150 Euro.

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