Rechtsschutzversicherung

Viele Menschen schlafen mit einer Rechts­schutz­versicherung unterm Kopf­kissen erheblich ruhiger. Die Versicherung über­nimmt die Anwalts- und Verfahrens­kosten für viele Rechts­streitig­keiten. Die Stiftung Warentest ermittelt in ihren Tests regel­mäßig Rechts­schutz­versicherungen mit verbraucherfreundlichen Bedingungen. Auch die Preise der Recht­schutz­versicherungen werden erhoben.

Enorme Preis- und Leistungs­unterschiede

Für Verbraucher, die Rechts­schutz suchen, lohnt sich ein Vergleich. Denn die Unterschiede zwischen den Versicherungen sind inhalt­lich und preislich enorm. Es gibt zwar viele gute Angebote, aber der Preis­unterschied zwischen zwei guten Tarifen kann über hundert Euro pro Jahr ausmachen. Eine gute Versicherung zeichnet aus, dass sie in möglichst vielen Lebens­lagen hilft.

Paket oder Rechts­schutz für einzelne Lebens­bereiche

Verbraucher haben die Wahl, ein Gesamt­paket oder nur Rechts­schutz für einzelne Rechts­gebiete abzu­schließen. Das Gesamt­paket enthält Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Miet­rechts­schutz. Die Vergleiche der Stiftung Warentest zeigen: Ein güns­tiges Paket mit verbraucherfreundlichen Versicherungs­bedingungen kostet in der Regel mindestens 200 Euro pro Jahr. Verkehrs­rechts­schutz und Miet­rechts­schutz etwa sind oft einzeln für unter 100 Euro pro Jahr zu bekommen. Arbeits­rechts­schutz ist aber in der Regel nicht allein erhältlich.

Viele Leistungs­ausschlüsse

Wegen der doch recht hohen Kosten sollte der Abschluss einer Recht­schutz­versicherung gut über­legt sein. Die Leistungs­ausschlüsse sind enorm. Kostenträchtige Streitig­keiten etwa rund um den Bau eines Hauses sind zum Beispiel meist komplett ausgeschlossen. Rechts­probleme, die kurz nach Abschluss der Rechts­schutz­versicherung auftauchen, sind ebenfalls mitunter nicht versichert. So greift zum Beispiel der Berufs­rechts­schutz oftmals erst nach einer Warte­zeit von drei Monaten ab Vertrags­schluss. Und für Rechts­fälle, die ihren Ursprung in der Zeit vor dem Abschluss des Recht­schutzes haben, zahlt die Versicherung auch nicht.

Telefo­nischer Rechts­rat inklusive

Als zusätzlichen Service beinhalten inzwischen nahezu alle Rechts­schutz­versicherungen eine Anwalt-Hotline. Kunden, die eine Rechts­frage haben, können sich darüber mit einem Anwalt verbinden lassen. Bei vielen guten Rechts­schutz­versicherungen dürfen die Kunden telefo­nische Fragen sogar zu Rechts­gebieten stellen, die gar nicht versichert sind. Viele Rechts­fragen können allerdings nur dann fach­kundig vom Rechts­anwalt beant­wortet werden, wenn er alle relevanten Unterlagen einge­sehen hat. Das geht am Telefon nun mal nicht.

Tests

Verkehrsrechtsschutz Test

Verkehrs­rechts­schutzGuter Rechts­schutz für Familien und Singles

03.07.2012 - Auf deutschen Straßen kracht es minütlich fast fünf Mal. Nach dem Unfall geraten die Beteiligten oft in Streit. Ge­las­sener lässt sich das mit einer Verkehrs­rechts­schutz­ver­sicherung über­stehen. Sie über­nimmt Kosten für Anwalt und Gericht, wenn der Versicherte im Straßen­verkehr oder rund ums Thema Auto für sein Recht kämpfen muss. Finanztest hat 90 Rechts­schutz­angebote von 31 Anbietern geprüft. Immerhin 29 sind empfehlens­wert.Zum Test

Weitere Tests:

Schnelltests

360°-Rechtsschutz der Advocard Schnelltest

360°-Rechts­schutz der AdvocardKein Rundum-Schutz

19.08.2013 - Die Advocard hat ihre Rechts­schutz­versicherung über­arbeitet. Nun heißt sie: „360°-Rechts­schutz“. Positiv ist: Anders als bei vielen anderen Rechts­schutz­versicherungen sind auch anwalt­liche Beratungen ohne konkreten Rechts­ärger im Umfang von bis zu 1 000 Euro pro Jahr versichert. In ihrer Werbung über­treibt die Advocard jedoch. Das Angebot soll juristische Hilfe „in allen Lebens­lagen“ bieten. Das tut es aber nicht, wie test.de erklärt.Zum Schnelltest

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Meldungen

Widerruf von Kredit­verträgenBesitzer älterer Rechts­schutz-Policen meist im Vorteil

15.07.2014 - Rechts­schutz­versicherungen müssen Streitig­keiten um den Widerruf von Immobilien­kredit­verträgen oft bezahlen. Sie dürfen die Leistung nicht verweigern, weil der Versicherungs- nach dem Kredit­vertrag geschlossen wurde. Darauf weist Rechts­anwalt Armin Wahlenmaier aus Stutt­gart hin. Nach einem Urteil des Bundes­gerichts­hofs (BGH) kommt es vielmehr darauf an, wann ein Unternehmen sich weigert, ein Wider­spruchs- oder Widerrufs­recht zu akzeptieren. Zu diesem Zeit­punkt muss der...Zur Meldung

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Schimmel in der Wohnung Special

Schimmel in der WohnungDie Miete mindern – ohne Ärger

25.10.2012 - Wenn Mieter wegen Schimmel in der Wohnung die Miete einkürzen, gehen Sie neuerdings ein Risiko ein. Der Bundes­gerichts­hofs hat die Rechts­lage erheblich verschärft – und das bedeutet: Wer als Mieter die Ursache für die Schimmel­bildung falsch einschätzt und dann zu Unrecht die Miete mindert, riskiert den Verlust seiner Wohnung. Die Rechts­experten von Finanztest erklären im Special, wo die Gefahren für Mieter lauern und wie sie risikolos die Miete einkürzen, wenn Schimmelbefall die...Zum Special

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