Navi

Navigations­geräte werden immer zuver­lässiger und sind immer umfang­reicher ausgestattet. Die Stiftung Warentest prüft die aktuellen Geräte regel­mäßig. Die Qualitäts­unterschiede in punkto Navigation, Hand­habung, Ausstattung und Akku­leistung sind teil­weise erheblich. Und die gute Nach­richt: Gute Navis sind schon für rund 100 Euro erhältlich. Mehr

Veraltete Kartensoftware führt in die Irre

Ein Navigations­gerät kann immer nur so gut sein wie die Kartensoftware, die darauf installiert ist. Wer mit veraltetem Kartenmaterial unterwegs ist, braucht sich nicht zu wundern, wenn er plötzlich unvor­hergesehen in einer Sack­gasse steht. Nur etwa jeder dritte Navi-Besitzer hat sein GPS-Gerät jemals aktualisiert. Kein Wunder: Karten­updates kosten Geld, in der Regel etwa 60, 70 Euro.

Lebens­lange Karten­aktualisierungen

Tomtom, Garmin, Becker — diese Anbieter sind die Platz­hirsche auf dem Navi-Markt. Sie sind es auch, die inzwischen ausgewählte Modelle mit kostenlosen lebens­langen Karten­aktualisierungen anbieten. Solche Geräte sind deshalb zwar teurer, dafür liefern die Anbieter jedoch regel­mäßig aktualisierte Kartensoftware — solange das Gerät lebt. Auf Dauer rechnet sich diese Mehr­ausgabe und schont den Geldbeutel. Navis mit lebens­langen Karten-Updates sind mitt­lerweile für weniger als 200 Euro zu haben.

Bedienung per Sprach­eingabe

In punkto Bedienungs­freundlich­keit werden Navigations­geräte immer komfort­abler. Die Displays sind wesentlich feinfüh­liger als noch vor wenigen Jahren, die Bild­schirme nehmen selbst leichte Berührungen zuver­lässig wahr. Zunehmend mehr Navis reagieren auch auf Zuruf, das heißt, Auto­fahrer können ihr Navi weit­gehend per Stimme bedienen. Die Anbieter haben die Sprach­erkennung der Geräte in den letzten Jahren deutlich verbessert, die Navis erkennen Adressen und Orte nahezu fehler­frei. Einige können sogar noch mehr: Befiehlt ihm der ortsun­kundige Fahrer beispiels­weise „Finde nächste Tank­stelle“, leitet das GPS-Gerät ihn zuver­lässig dorthin.

Trend zu größeren Displays

Wie bei Smartphones geht auch bei Navigations­geräten der Trend zu größeren Displays. Geräte mit einer Bild­schirm­diagonale von 10,9 Zenti­metern (4,3 Zoll) werden immer seltener, Stan­dard sind mitt­lerweile Geräte mit einer Bild­schirm­diagonale von 12,7 Zenti­metern (5,0 Zoll). Einige Hersteller haben sogar Modelle mit 15,3 Zenti­metern (6,0 Zoll) im Programm. Manche Navigations­geräte ermöglichen sogar TV-Empfang. Ideal, um die Kinder im Stau zu beruhigen oder oder das Fußball­spiel auf dem Zelt­platz anzu­schauen. Nur beim Fahren sollte man Fernsehen tunlichst unterlassen.

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