Mineralwasser

Mit viel Kohlensäure, medium oder still – die Bundes­bürger lieben Mineral­wasser. 2013 hat jeder im Durch­schnitt 140 Liter im Jahr getrunken. Das meiste Mineral­wasser fließt heute aus preis­werten 1,5-Liter Flaschen von Discountern. Früher machten regionale Brunnen­betriebe mit ihren Marken das große Geschäft. Die Tests der Stiftung Warentest zeigen, welche natürlichen Mineralwässer viele Mineralstoffe enthalten, einwand­frei schme­cken und keine Probleme haben mit Keimen und ober­irdischen Verunreinigungen wie Pestiziden und Arznei­mitteln. Der Produktfinder Mineralwasser hilft jedem, das für ihn passende Mineral­wasser auszuwählen – von kalziumreich über natrium­arm bis hin zu Wässern für die Zubereitung von Säuglings­nahrung. Mehr

Kalzium, Natrium und weitere Mineralstoffe

Kalzium, Natrium, Magnesium, Kalium und weitere Mineralstoffe haben sich im Wasser angereichert, als es hunderte Meter durch Erde und Gestein sickerte. Doch nicht jedes Mineral­wasser ist auch reich an Mineralstoffen. Bei manchen ähneln die Gehalte oft dem Trink­wasser in der Region oder liegen gar darunter. Kohlensäure kann die Mineralwässer zu erfrischenden Durst­löschern aufpeppen, sie schützt auch vor Keimen. Mehr als die Hälfte hat hier­zulande viel Kohlensäure, diese Sorte heißt auch klassisch oder classic.

Kritische Substanzen aus Boden und Umwelt

Auf dem Weg durch die Gesteinschichten können auch kritische Stoffe aus dem Boden ins Trink­wasser gelangen, etwa Uran und Radium. Viele Verbraucher sorgen sich auch, dass die Gesteinschichten über einer Quelle ober­irdisches Wasser durch­lassen. Es könnte dann theoretisch ins Tiefen­wasser vordringen und es zum Beispiel mit Pestizid­rückständen aus der Land­wirt­schaft belasten. Auch Hormone, die sich im Abwasser befinden, könnten auf diesem Wege nach unten gelangen.

Acetaldehyd aus Kunst­stoff­laschen

In manchem Mineral­wasser wiesen die Tester der Stiftung Warentest Acetaldehyd nach. Die Substanz entsteht bei der Herstellung von Flaschen aus PET (Poly­ethylenter­ephthalat). Es kann umso mehr Acetaldehyd aus Kunst­stoff­flaschen ins Wasser übergehen, je wärmer, heller und länger sie lagern. Acetaldehyd kann zum geschmack­lichen Problem werden, ein gesundheitliches Problem stellt es nicht dar.

Mehrweg oder Einweg?

Knapp 70 Prozent der Mineralwässer kommen in Einwegflaschen in den Handel, der Rest in Mehr­wegflaschen aus Glas und Kunststoff. Für den Verbraucher sind Einwegflaschen am bequemsten, doch die Ökobilanz der verschiedenen Verpackungen für Mineralwässer unterscheidet sich.

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