Fön und Glätteisen
Um Haare in Form zu bringen und das Beste aus ihnen herauszuholen, gibt es verschiedene Stylinggeräte: Vom klassischen Fön über moderne Glätteisen bis zu Lockenstäben, wie die Geräte umgangssprachlich heißen. Im Fachjargon spricht man von Haartrocknern, Haarglättern und Warmluftbürsten. Die Preisunterschiede sind groß – auch die Frisierergebnisse und die Sicherheit fallen unterschiedlich aus, wie die Testergebnisse zeigen. Von Billiggeräten sollte man lieber die Hände lassen.
Haartrockner arbeiten mit Ionentechnologie
Da das Wort „Fön“ eine geschützte Markenbezeichnung für Geräte von AEG/Electrolux ist, müssen andere Hersteller von Haartrocknern reden. Moderne große Pistolen-Haartrockner bringen es heute auf bis zu 2 300 Watt Leistung sowie mindestens zwei Temperatur- und Gebläsestufen. Und sie arbeiten immer öfter mit der Ionentechnologie. Ionen sollen dafür sorgen, dass die Haare weniger fliegen, mehr Glanz, Volumen und Weichheit bekommen. Die Stiftung Warentest prüfte, ob Ionenhaartrockner tatsächlich einen Unterschied machen (sieheTest Haartrockner).
Haarstyling mit heißen Haarglättern
Großer Beliebtheit erfreuen sich Haarglätter, auch Glätteisen genannt. Die Verkaufszahlen steigen seit Jahren. Die Geräte sollen krauses und widerspenstiges Haar glätten, ihm einen schönen, glänzenden Look verleihen. Die Tester prüften neben dem Frisierergebnis auch die Sicherheit: Wie heiß werden Haarglätter, besteht Verbrennungsgefahr? Grundsätzlich gilt: Bei gesundem Haar sollte die Temperatur 200 Grad nicht übersteigen, bei gefärbtem und geschädigtem Haar reichen 180 Grad aus.
Warmluftbürsten sorgen für schöne Locken
Wer zumindest für einige Stunden mehr Volumen und schöne Locken haben möchte, greift zu Warmluftbürsten. Sie werden umgangssprachlich auch Lockenstäbe genannt, obwohl das genau genommen andere Geräte sind. Mit ihren gemäßigten Temperaturen von 80 bis 100 Grad greifen Warmluftbürsten die Haare weniger an als Glätteisen oder eine Dauerwelle. Und sie sind flexibel einsetzbar: Mit einem kleinen Bürstenaufsatz lassen sich Locken kringeln, mit einem großen Aufsatz Außen- oder Innenwellen erzielen.
Tests

WarmluftbürstenTestsieger für 20 Euro
28.07.2011 - Mehr Volumen, schöne Locken, glänzendes Haar – Warmluftbürste können der Frisur für mindestens acht Stunden einen raffinierten Dreh geben. Der Effekt ist zwar kurz, hat aber Vorteile: Das Haar wird weit weniger strapaziert als mit einem Haarglätter oder einer chemischen Dauerwelle. Doch im Test überzeugte nicht jede Warmluftbürste: Mit einigen dauerte das Frisieren recht lange, bei einem Modell verfranste sich langes Haar in den Borsten und wurde sogar ins Gebläse gesogen. Vier Bürsten...Zum Test
Weitere Tests:
- Haarglätter: Heiße Eisen17.06.2011
- Haartrockner: Billigföhn brennt im Test02.10.2009
Schnelltests

Haarglätter von PetraHeißes Sicherheitsrisiko
20.01.2012 - Wer eine glatte Mähne hat, wünscht sich oft Locken. Und bei wem sich die Haare wellen oder kräuseln, der hätte sie am liebsten richtig glatt. Lockige können sich diesen Wunsch zumindest vorübergehend mit einem Haarglätter erfüllen. Ein günstiges Modell hat Penny seit 12. Januar im Angebot: 17 Euro kostet der Petra Haarglätter HG 60. Ob er wirklich ein Schnäppchen ist, zeigt der Schnelltest.Zum Schnelltest
Weitere Schnelltests:
- Haartrockner von Penny: Guter Billigföhn19.11.2009

