Gesetzliche Krankenkasse
Barmer GEK, Techniker, KKH Allianz, BKK, IKK oder AOK – in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt es mehr als hundert geöffnete Kassen. Die beste gesetzliche Krankenkasse finden Versicherte aber nicht über den Preis, sondern durch einen Leistungsvergleich. Denn während die Beiträge bei allen Kassen gleich sind, gibt es große Unterschiede bei Zusatzangeboten. Je mehr wichtige Extras die Krankenkasse bietet, desto günstiger wird es für Versicherte.
Krankenkassenvergleich
Soll die Kasse besonders viel für ein Bonusprogramm oder für Reiseimpfungen zahlen? Soll sie die Kosten für Homöopathie übernehmen? Oder soll es eine Krankenkasse sein, die sich verstärkt für Prävention einsetzt? Und wie sieht es mit Zusatzbeiträgen aus? Was Versicherte wissen müssen: Die beste oder die günstigste Krankenkasse schlechthin gibt es nicht. Jeder muss individuell entscheiden, welche Zusatzleistungen ihm wichtig sind und danach die Kasse aussuchen. Beim Krankenkassenvergleich hilft der Produktfinder Krankenkassen. Er ermittelt, welche Kasse je nach gewünschten Leistungen die beste ist.
Pflicht zur Krankenversicherung
In Deutschland gibt es die Pflicht zur Krankenversicherung. So müssen sich bereits Azubis selbst um den Schutz kümmern. Studenten haben es etwas besser: Bis zum 25. Lebensjahr sind sie noch beitragsfrei über ihre Eltern krankenversichert. Allerdings endet die Familienversicherung nach diesem Zeitpunkt und sie müssen sich selbst um eine Kasse kümmern. Sie zahlen aber nur den ermäßigten Studententarif, der bei allen Kassen gleich ist. Arbeitnehmer sind pflichtversichert in der GKV. Nur wenn sie mehr als 4 237,50 Euro im Monat verdienen, können sie in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Diesen Schritt sollten sie sich aber gut überlegen, denn eine Rückkehr ist kaum möglich.
Zusatzversicherungen
Eine Alternative vor allem für Besserverdienende, die in der GKV bleiben wollen, sind private Zusatzversicherungen, die ihnen in bestimmten Situationen den Status eines Privatpatienten ermöglichen – zum Beispiel beim Aufenthalt im Krankenhaus inklusive Chefarztbehandlung oder durch höhere Zuschüsse beim Zahnersatz. Und zumindest eine private Zusatzversicherung sollte jeder gesetzlich Versicherte besitzen: Eine Auslandsreisekrankenversicherung für Urlaubsreisen.
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KnochendichtemessungKassen zahlen öfter
18.06.2013 - Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen seit Mitte Mai häufiger die Kosten für eine Knochendichtemessung. Einen Anspruch auf die Untersuchung mit Röntgenstrahlen hatten bislang nur Patienten, die sich bereits Knochen gebrochen hatten. Alle anderen mussten selbst bezahlen. Jetzt gilt die Kostenübernahme auch für Versicherte mit Osteoporose, die sich noch nichts gebrochen haben, und für Patienten mit einem erhöhten Osteoporoserisiko. Das betrifft etwa Menschen mit chronisch entzündlichen...Zur Meldung
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