Geldautomat

An rund 60 000 Geld­automaten in Deutsch­land können Bank­kunden nach Eingabe der Girocard (ehemalige ec-Karte) und der persönlichen Geheimzahl (Pin) Bargeld abheben. Bei der eigenen Bank und Sparkasse oder an den Auto­maten der Banken-Zusam­menschlüsse Cash Group und Cashpool ist Geld­abheben kostenlos. Nutzen Bank­kunden mit ihrer Girocard einen Auto­maten außer­halb des Verbunds, sind Gebühren fällig. Die Experten von Finanztest ermitteln im Rahmen der Girokontountersuchungen regel­mäßig die Kosten für Bargeld­abhebungen am Auto­maten.

Neue Preise fürs Fremd­gehen

Seit Mitte Januar 2011 legt jede Bank selbst fest, wie viel fremde Kunden an ihren Auto­maten zahlen müssen. Vorher war es die Bank des Konto­inhabers, die bestimmte, wie viel er am Auto­maten anderer Banken zu zahlen hat. Anders als heute war die Gebühr immer gleich hoch, egal welchen fremden Auto­maten er benutzt hat. Heute unterscheidet sich die Gebühr von Bank zu Bank und beträgt zwischen 1,75 Euro und 7,50 Euro pro Abhebung. Neu auch: Der Kunde muss vor Abschluss der Trans­aktion die Information über die Höhe der Gebühr erhalten.

Groß­banken wollen 1,95 Euro von Fremd­kunden

Groß­banken wie Commerz­bank, Deutsche Bank oder Post­bank verlangen wie die übrigen Mitglieder des Bundes­verbands privater Banken von fremden Kunden zum Beispiel nur 1,95 Euro fürs Geld­abheben. Volks­banken und Sparkassen verlangen dagegen meist mehr – oft zwischen 4 Euro und 5 Euro. Die Details für zahlreiche Kredit­institute zeigt der Test Girokonten: Schluss mit Gebühren in einer großen Tabelle.

Geld von Supermarkt und Tank­stelle

Bargeld gibt es seit einiger Zeit auch an Tank­stellen und im Supermarkt. Kunden der Supermärkte Rewe und Penny oder der Toom-Baumärkte bezahlen ihre Einkäufe mit Girocard und Pin an der Kasse und können gleich­zeitig bis zu 200 Euro vom Giro­konto abheben. An rund 1 300 Shell-Tank­stellen gibt es für Kunden der Cash group Bargeld, ohne das der Kunde dafür Tanken muss.

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Prepaid-Kreditkarten im TestPerfekt für Jugend­liche

22.10.2013 - Schulden sind mit Prepaid-Kreditkarten nicht möglich. Die Kunden können nur das ausgeben, was vorher aufgeladen wurde. Das macht die Karten auf Guthabenbasis vor allem für Jugend­liche interes­sant. Die Karten sind nicht teurer als klassische Kreditkarten. Das hat die Unter­suchung von 24 Angeboten durch die Stiftung Warentest gezeigt.Zum Test

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test warntTeures Bargeld

26.09.2013 - „Papiii, ich muss mal!“ Nach solchen Ansagen hilft nur ein schneller Stopp an der Auto­bahn-Rast­stätte. Die Not ist groß, es eilt, doch ohje: Papi hat kein Bargeld fürs WC. Aber da steht ein Geld­automat. Die Abhebe­kosten? „Bei einer girocard (ec-Karte) fallen keine weiteren Gebühren seitens Ihrer Bank an“, sagt ein Aufkleber klipp und klar. Also Karte rein, Betrag eingeben, dann die Pin. Nun erscheint ein Text im Display: „Ihr Institut berechnet Ihnen für die Abhebung keine Gebühren“. Schnell...Zur Meldung

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ReisekasseSchlaue Tipps zum Plastikgeld

18.06.2013 - Mit der Girocard und der Kreditkarte ist die Reisekasse gut bestückt. Doch warum rechnen Banken gleiche Währungen zu anderen Kursen um? Und warum wird plötzlich eine Kreditkarte gesperrt, obwohl das Konto ausgeglichen wurde? Finanztest beant­wortet kniff­lige Leserfragen – auch zum Sperren einer Karte, wenn die im Urlaub abhanden kommt.Zum Special

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