Biolebensmittel und regionale Lebensmittel

Bio ist besser, Bio ist gesünder, Bio ist die Alternative zur industriellen Massen­kost – das glauben viele. Doch stimmt das tatsäch­lich? Die Stiftung Warentest vergleicht regel­mäßig Biolebens­mittel und konventionelle Lebens­mittel miteinander: Wer ist Sieger in puncto Gesamtqualität, Geschmack, Belastung mit Pestiziden und Keimen? Noch mehr im Trend als Ökoprodukte liegen derzeit regionale Lebensmittel. Wer nach­haltig essen will, greift zudem zu Produkten aus dem Fairen Handel.

Das macht Bio anders

Deutsch­land ist der größte Markt für Bioprodukte in Europa. 2011 stieg der Umsatz der Branche um neun Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro. Besonders häufig kaufen die Deutschen Bioobst, Biogemüse und Biokar­toffeln – sowie zunehmend Biofleisch. Bioprodukte werden nach den Ökokriterien der EU oder der Ökoanbau­verbände wie Natur­land, Bioland oder demeter hergestellt. Typisch für den Ökoland­bau: Synthetische Pestizide und Gentechnik sind tabu. Tiere bekommen mehr Platz und Auslauf als in konventioneller Tierhaltung. Bioproduzenten zeigen zudem ein hohes Engagement für die Mitarbeiter und die Umwelt (Themenseite Unternehmensverantwortung).

Regional ist nicht klar definiert

Mehr als 80 Prozent der Deutschen achten beim Einkauf auf die regionale Herkunft, vor allem bei Gemüse und Milch. Produkte aus der Region haben Vorteile: Sie werden nur angeboten, wenn sie Saison haben – und ihre kurzen Trans­portwege schonen das Klima. Da Händler das Wort „regional“ allerdings sehr unterschiedlich definieren und es keine einheitlichen Vorgaben gibt, sind glaubwürdige von weniger glaubwürdigen Regional­produkten kaum zu unterschieden.

Fairtrade-Produkte stehen für faire Löhne

Regionale Produkte sollten nicht mit Produkten aus dem Fairen Handel verwechselt werden. Letztere tragen meist das Fairtrade-Siegel und sind längst nicht nur im Dritte-Welt-Laden, sondern auch bei Discountern wie Lidl zu finden. Der Faire Handel zahlt Bauern in Schwellen- und Entwick­lungs­ländern faire Löhne, damit sie auch in schlechten Zeiten über­leben können. Lebens­mittel mit Fairtrade-Logo sind meist: Kaffee, Schokolade, Südfrüchte, Orangensaft – sowie Textilien und Blumen.

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Qualität von Biolebensmitteln Test

Qualität von Biolebens­mittelnDie Bilanz aus 85 Tests

27.05.2010 - Umwelt­verträglich, tierfreundlich, nach­haltig hergestellt – dafür stehen Biolebens­mittel. Aber sind sie tatsäch­lich qualitativ hoch­wertiger? Ist auf die Biosiegel immer Verlass? Die Stiftung Warentest zieht Bilanz aus 85 Lebens­mittel­tests seit 2002, in denen Bioprodukte vertreten waren. Im Check: Schad­stoffe, Geschmack, Keime, Nach­haltig­keit und Biosiegel.Zum Test

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    Discounter gegen MarkenAldi und Co. stechen Markenware aus

    27.10.2011 - Keine schillernden Namen oder Etiketten, dafür unschlagbar günstig – nach diesem Prinzip verkaufen Discounter und Supermärkte ihre preiswerten Eigenmarken-Produkte. Dazu zählen etwa die Milch­produkte „Milbona“ von Lidl oder „Milsani“ von Aldi (Nord), aber auch Grundnahrungsmittel aus den Serien „ja!“ von Rewe oder „gut & günstig“ von Edeka. Die spannende Frage: Können es diese Lebensmittel mit klassischen Markenartikeln aufnehmen, die mit hoher Qualität und einem besonderen Lebensgefühl werben?...Zum Special

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    Welt­verbrauchertag 2013„Biofleisch schmeckt nicht besser“

    15.03.2013 - Ein Lebens­mittel­skandal jagt den nächsten: falsch gekenn­zeichnete Bio-Eier, undeklariertes Pferde­fleisch in Rinder-Bolognese und verseuchtes Tierfutter. Was Verbraucher tun können und wie die Stiftung Warentest Verbrauchern bei ihren Kauf­entscheidungen hilft, erklärt der Vorstand der Stiftung Warentest Hubertus Primus anläss­lich des heutigen Welt­verbraucher­tages auf test.de.Zur Meldung

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