Auto: Reifen

Die Reifen stellen mit vier Kontakt­flächen, von denen jede nicht größer ist, als eine Post­karte, die einzige Verbindung zwischen Auto und Straße dar. Sie müssen Antriebs-, Lenk- und Brems­kräfte bei jedem Wetter zuver­lässig über­tragen. Die Stiftung Warentest untersucht jähr­lich Sommer- und Winterreifen verschiedener Größen.

Sicherheit in jeder Jahres­zeit

Gute Sommerreifen sorgen für Fahr­stabilität und kurze Brems­wege auf trockener Straße. Bei Nässe müssen die Profile zudem das Wasser gut ableiten, damit kein Aquaplaning entsteht. Winterreifen müssen zusätzlich auch auf Eis und Schnee für gute Traktion und kurze Brems­wege sorgen.

Ganz­jahres­reifen helfen sparen

Gute Ganzjahresreifen sind ein brauch­barer Kompromiss für alle, die im Flach­land wohnen. Mit der Geschwindig­keits­klasse T (für maximal 190 km/h) eignen sie sich besonders für Klein- und Kompakt­wagen. Ganz­jahres­reifen ersparen die Kosten für die zusätzlichen Felgen, das halb­jähr­liche Ummontieren der Reifen und die Einlagerung.

Spar­samkeit und Umwelt­eigenschaften

Wirt­schaftlich sind Reifen mit guter Verschleiß­festig­keit und geringem Roll­widerstand, der den Kraft­stoff­verbrauch senkt. Günstig für die Umwelt ist ein leises Roll­geräusch.

Energielabel mit drei Eigenschaften

Ab 1. November 2012 müssen alle Auto­reifen das Energielabel tragen. Es informiert über drei Eigenschaften: Kraft­stoff­verbrauch und Bremsweg bei Nässe werden auf einer Skala von A bis G bewertet. Außerdem wird das Abroll­geräusch in Dezibel angegeben und in drei Stufen bewertet.

Tests

Sommerreifen Test

SommerreifenVier versagen bei Nässe

27.03.2014 - Mal reiben sie sich schnell ab, mal kommen sie ins Rutschen, mal nicht zum Stehen. Der Test belegt die Krux beim Reifenbau: Wird eine Eigenschaft verbessert, verschlechtert sich häufig eine andere. Vielen Reifen mangelte es an Ausgewogenheit. Insgesamt offen­baren 20 der 33 Sommerreifen Schwächen. Besonders bei Nässe sind die Unterschiede enorm. Die besten Modelle der Kompakt- und Mittel­klasse brauchen auf Asphalt etwa 35 Meter, bis sie von Tempo 80 zum Stehen kommen. Der schlechteste Reifen...Zum Test

Weitere Tests:

Meldungen

Geplatzter ReifenKein Fall für die Kasko

28.08.2014 - Ein geplatzter Auto­reifen ist kein Unfall im Sinne der Kasko­versicherung – auch wenn die rotierenden Reifen­teile die Karosserie stark beschädigen. Mit diesem Argument wies das Ober­landes­gericht Hamm die Klage einer Porsche-Fahrerin ab. Sie und ihr Mann waren mit dem Schre­cken davon­gekommen, doch die Auto­reparatur kostete rund 20 000 Euro. Die Versicherung muss davon nur knapp 2 300 Euro tragen – den Teil des Schadens, der durch das Aufsetzen des Autos nach dem Platzen des Reifens...Zur Meldung

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