Apotheke
Die Apotheken in Deutschland versorgen die Bundesbürger mit Medikamenten und auch Medizinprodukten. Dabei sind die Apotheker verpflichtet, zu beraten. Zunehmend werden Medikamente von Verbrauchern auch über das Internet bei Versandapotheken bestellt. Die Stiftung Warentest überprüft regelmäßig, wie Vor-Ort-Apotheken und Versandapotheken beraten.
Beratung nicht immer kompetent
Die Ergebnisse zeigen, dass nicht alle Apotheker kompetent Auskunft geben oder über Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Arzneimitteln informieren. Auch Pflichtaufgaben wie das Erstellen von Rezepturen werden mitunter vernachlässigt.
Versandapotheken mit Schwächen
Im jüngsten Test schneiden die Vor-Ort-Apotheken insgesamt besser ab als Versandapotheken wie mycare, mediherz, Parcelmed und shopapotheke. Im vorherigen Test Versandapotheken dagegen standen zum Beispiel mycare und Sanicare noch deutlich besser da.
Aktive Kunden
Kunden sollten immer aktiv nachfragen – zum Beispiel nach Wechselwirkungen. Das gilt vor allem, wenn sie spüren, dass das Apothekenpersonal unsicher ist in der Beratung und den Computer bei schwierigen Fragestellungen als Auskunftsmittel nicht nutzt. Die Tests der Stiftung Warentest zeigen aber auch: Der Umgang mit Kunden und Patienten ist in der Regel freundlich, manchmal fehlt es aber auch an Einfühlungsvermögen – gerade im Zusammenhang mit intimen Fragen wie Inkontinenzberatung.
Handbuch rezeptfreie Medikamente
Auch das Handbuch rezeptfreie Medikamente klärt Verbraucher auf. Darin stehen Bewertungen zu über 1 900 rezeptfreien Medikamenten, Preisangaben, Hinweise zu Wechsel- und Nebenwirkungen sowie Ratschläge bei alltäglichen Beschwerden. Auf test.de werden alle diese Daten regelmäßig aktualisiert. Sie finden sich im Angebot Medikamente im Test und dort im Bereich Medikamente selbst gekauft.
Tests

Werbung in ApothekenFragwürdige Versprechen
27.12.2012 - Apotheker haben ein gutes Image und damit auch eine große Verantwortung. Doch werden sie dieser Verantwortung auch immer gerecht? Die Stiftung Warentest wollte wissen, wie es die Vor-Ort-Apotheken mit der Arzneimittelwerbung in ihren Schaufenstern halten. In vier Städten fotografierten die Tester die Fenster von 28 Apotheken und ließen sie von Experten begutachten. Das Ergebnis: So mancher Apotheker dekoriert sein Schaufenster mit fragwürdiger Werbung. test zeigt die Werbesünden der...Zum Test
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Meldungen
KurzurteilArznei nur hinterm Tresen
22.11.2012 - Apotheker dürfen apothekenpflichtige Medikamente, etwa Schmerztabletten, nicht in Selbstbedienungsregalen anbieten. Das bestehende gesetzliche Verbot sei rechtens, urteilte das Bundesverwaltungsgericht (Az. C 25.11). Der Grund: Apothekenpflichtige Medikamente erfordern eine sachgerechte Beratung des Kunden durch Apotheker.Zur Meldung
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