Anleihe und Pfandbrief
Bundesanleihen und Bundesschatzbriefe sind die Klassiker bei sicheren Geldanlagen. Leider bieten sie zurzeit sehr niedrige Zinsen. Die Experten von Finanztest sagen, für wen sie sich dennoch eignen und wo es besser verzinste Alternativen gibt.
Sicher, aber unattraktiv
Die Verzinsung von Bundesanleihen ist seit Jahren rückläufig. Die vorzügliche Bonität Deutschlands macht es möglich. Sollte das allgemeine Zinsniveau deutlich steigen, drohen Anleihebesitzern Kursverluste. Anleihen mit sehr langer Restlaufzeit wären besonders stark betroffen.
Höhere Rendite bei Pfandbriefen
Pfandbriefe sind solide Papiere, aber ihr Image hat unter der Finanzkrise gelitten. Die Stiftung Warentest hält sie nach wie vor für eine attraktive Geldanlage, zumal die Rendite höher ist als bei Bundesanleihen. Für private Anleger eignen sich vor allem Fonds, die in Pfandbriefen anlegen.
Unternehmensanleihen für informierte Anleger
Nur gut informierte Anleger sollten sich an Unternehmensanleihen heranwagen. Bei Konzernen mit Weltruf ist die Bonität oft nur wenig geringer, die Rendite aber auch nur wenig höher als bei soliden Staatsanleihen. Anleihen kleiner Unternehmen locken mit hohen Zinsen, aber Anleger gehen mit ihnen entsprechende Risiken ein.
Tests

Bundeswertpapiere, Pfandbriefe, UnternehmensanleihenAnleihen im Test
13.06.2013 - Sicherheit ist Trumpf. Besonders wenn es um das eigene Vermögen geht. Ein sicherer Hort sind deutsche Staatspapiere – auch in der europäischen Staatsschuldenkrise. Die Renditen von Bundesanleihen sind zwar im Keller, zuletzt aber leicht gestiegen. Als renditestärkere Alternativen kommen Jumbo-Pfandbriefe und solide Unternehmensanleihen in Frage. test.de aktualisiert im Produktfinder Anleihen wöchentlich die Renditen von Bundeswertpapieren, Pfandbriefen und gut benoteter Unternehmensanleihen....Zum Test
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Meldungen

Lehman-Brother-ZertifikateTargobank hat falsch beraten
17.06.2013 - Wegen falscher Beratung muss die Targobank einem Anleger mit Lehman-Zertifikaten 11 300 Euro plus Zinsen zurückzahlen. Das hat das Landgericht Bielefeld entschieden. Die damalige Citibank hatte in einem Kundengespräch im Sommer 2008 nicht über die Risiken der Papiere aufgeklärt. Kurze Zeit später war die amerikanische Investmentbank Lehman-Brothers pleite und die Papiere wertlos.Zur Meldung
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