Anlegerrecht und Anlegerschutz

Wer hohe Renditen­chancen will, muss auch mit Verlusten rechnen. Doch oft machen Geld­anleger auch mit Anlagen Minus, die ihre Bank, ihr Anla­geberater oder Vermittler ihnen als sichere Sache verkauft haben. Die Stiftung Warentest untersucht regel­mäßig die Anla­geberatung von Banken und Sparkassen und deckt dabei immer wieder grobe Fehler und Versäum­nisse auf.

Bei Beratungs­mängeln Anspruch auf Schaden­ersatz

Wer schlecht beraten ist und Verluste erleidet, kann oft Schaden­ersatz fordern. So haben fast alle Geld­institute hinter dem Rücken der Anleger Provisionen für die Vermitt­lung von Geld­anlagen kassiert. Die Rechts­lage ist klar: Solche „Kick-Backs“, wie die Zahlungen im Branchenjargon heißen, müssen die Banken bei der Anla­geberatung von sich aus offenlegen. Tun sie es nicht, haben Anleger Anspruch auf Schaden­ersatz. Besonders häufig haben Schaden­ersatz­forderungen wegen Verlusten mit Investmentfonds, offenen und geschlossenen Immobilienfonds, Medienfonds und Schiffs­fonds Erfolg.

Auch Initiatoren von Geld­anlagen in der Pflicht

Auch die Initiatoren von Geld­anlagen sind oft in der Pflicht, enttäuschte Anleger zu entschädigen. Wenn sie im Prospekt zur Geld­anlage mehr versprechen, als sie später halten können, sie nicht korrekt über Risiken aufklären oder falsche Ad-hoc-Mitteilungen veröffent­lichen, müssen sie für Verluste gerade­stehen. Oft genug steckt hinter laut­starker Werbung für besonders renditeträchtige Geld­anlagen schlicht Betrug. Viele Angebote auf dem so genannten „grauen Kapitalmarkt“ dienen einzig und allein dem Zweck, Anleger um ihre Erspar­nisse zu erleichtern. test.de gibt Tipps zum Thema Schadenersatz für Geldanleger: Ausgleich für Verluste und warnt vor unseriösen Angeboten.

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