Anlegerrecht und Anlegerschutz

Wer hohe Renditen­chancen will, muss auch mit Verlusten rechnen. Doch oft machen Geld­anleger auch mit Anlagen Minus, die ihre Bank, ihr Anla­geberater oder Vermittler ihnen als sichere Sache verkauft haben. Die Stiftung Warentest untersucht regel­mäßig die Anla­geberatung von Banken und Sparkassen und deckt dabei immer wieder grobe Fehler und Versäum­nisse auf.

Bei Beratungs­mängeln Anspruch auf Schaden­ersatz

Wer schlecht beraten ist und Verluste erleidet, kann oft Schaden­ersatz fordern. So haben fast alle Geld­institute hinter dem Rücken der Anleger Provisionen für die Vermitt­lung von Geld­anlagen kassiert. Die Rechts­lage ist klar: Solche „Kick-Backs“, wie die Zahlungen im Branchenjargon heißen, müssen die Banken bei der Anla­geberatung von sich aus offenlegen. Tun sie es nicht, haben Anleger Anspruch auf Schaden­ersatz. Besonders häufig haben Schaden­ersatz­forderungen wegen Verlusten mit Investmentfonds, offenen und geschlossenen Immobilienfonds, Medienfonds und Schiffs­fonds Erfolg.

Auch Initiatoren von Geld­anlagen in der Pflicht

Auch die Initiatoren von Geld­anlagen sind oft in der Pflicht, enttäuschte Anleger zu entschädigen. Wenn sie im Prospekt zur Geld­anlage mehr versprechen, als sie später halten können, sie nicht korrekt über Risiken aufklären oder falsche Ad-hoc-Mitteilungen veröffent­lichen, müssen sie für Verluste gerade­stehen. Oft genug steckt hinter laut­starker Werbung für besonders renditeträchtige Geld­anlagen schlicht Betrug. Viele Angebote auf dem so genannten „grauen Kapitalmarkt“ dienen einzig und allein dem Zweck, Anleger um ihre Erspar­nisse zu erleichtern. test.de gibt Tipps zum Thema Schadenersatz für Geldanleger: Ausgleich für Verluste und warnt vor unseriösen Angeboten.

Tests

Zinsanlagen Test

Zins­anlagenProdukt­informationen oft trügerisch

30.07.2013 - Zins­anlagen gehören zu den sichersten Produkten über­haupt. Vor Verlusten sind Anleger bestens geschützt, nicht jedoch vor bösen Über­raschungen. Finanztest entdeckte bei seiner Unter­suchung von Produkt­informations­blättern trügerische Zinsen, vertrackte Boni und fiese Kündigungs­bedingungen. Die Produkt­informations­blätter sollen eigentlich vor Reinfällen schützen. Doch sie erfüllen ihren Zweck nur selten.Zum Test

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Meldungen

Offene Immobilienfonds Meldung

Offene ImmobilienfondsBessere Chancen auf Schaden­ersatz

03.03.2014 - Anleger, die nach einer Beratung mit offenen Immobilienfonds Geld verloren haben, sollten die Verluste nicht unbe­dingt sofort akzeptieren. Vor dem Kammerge­richt in Berlin hat sich jetzt eine Beratungs­firma verpflichtet, einem Anleger einen Teil der Verluste zu ersetzen, die dieser nach dem angeratenen Kauf von Fonds­anteilen erlitten hatte. test.de erklärt den recht­lichen Hintergrund.Zur Meldung

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Unseriöse Geldanlage Special

Unseriöse Geld­anlageWie Anleger sich vor Reinfällen schützen können

04.03.2014 - Nicht nur die Prokon-Anleger bangen um ihr Geld. Bei einigen anderen Firmen haben zehn­tausende gutgläubige Menschen bereits viel verloren. Die Finanztest-Experten erklären die Hintergründe einiger aktueller Finanz­skandale und nennen Faust­regeln, mit denen Anleger sich vor Rein­fällen schützen können.Zum Special

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