Warum gibt es bei Computermonitoren so enorme Preisunterschiede – bei gleicher Bildgröße oft mehrere Hundert Euro?
Der Preis eines LCD-Monitors hängt stark von der Pixelfehlerklasse ab – die Null-Fehler-Kategorie ist am teuersten – und von der verwendeten Technik. Derzeit sind drei Typen zu haben, die sich vor allem in Kontrast, Reaktionszeit und Blickwinkel unterscheiden. Insgesamt schneiden IPS-Displays („In-Plane-Switching“) am besten ab. Sie sind allerdings am teuersten und finden sich beispielsweise in den Apple-Cinema-Displays und in hochwertigen LCD-Fernsehgeräten (siehe Test Flache Fernseher). Deutlich günstiger sind MVA- und PVA-Displays („Multi-Domain Vertical Alignment“, „Patterned Vertical Alignment“). Sie haben einen fast so großen Blickwinkel und Kontrast wie IPS-Monitore, aber etwas längere Reaktionszeiten. Bei Filmen oder schnellen Actionspielen führt das zu Schlierenbildung. Am billigsten sind TN-Displays („Twisted Nematic“), die in allen Parametern am schlechtesten abschneiden.
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