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Strafen und Bußen für Steuersünder

finanztest 06/2003

Oberfinanz-
direktion [1]
Zahl der Tagessätze [2] bei einer Steuerschuld von
1.000 2.500 5.000 10.000 25.000 50.000 100.000
Euro
Berlin 8 - 12 20 - 30 40 - 60 120 300 360 360
Bremen 15 25 - 30 45 - 50 70 - 80 130 - 140 210 - 220 360
Chemnitz 10 10 - 30 30 60 180 360 360
Cottbus 10 10 - 80 80 150 230 320
Düsseldorf 5 - 20 20 40 80 200 360 360
Aachen, Essen, Köln [3] 5 - 20 20 40 80 140 240 340
Wuppertal [3] 5 - 25 25 50 125 250 360
Erfurt 5 - 20 20 40 80 140 240 340
Frankfurt 8 20 40 80 200 360 360
Hamburg 16 - 20 40 - 50 80 - 100 140 250 360 360
Hannover 8 20 40 60 - 80 200 180 - 240 360
Karlsruhe 5 - 10 10 30 60 - 80 120 180 - 240 360
Magdeburg 8 20 40 80 200 340 360
München 5 - 90 180 360 360
Münster 5 - 20 20 40 80 140 240 340
Nürnberg 5 - 20 20 40 60 - 90 130 - 180 200 - 280 360
Rostock 5 - 12 12 - 40 40 80 160 240 360
Stuttgart 5 - 10 10 30 60 - 90 120 180 - 240 360
Die Strafe oder Buße wird in Tagessätzen berechnet. Ein Tagessatz entspricht in der Regel ei-
nem Dreißigstel des monatlichen Nettoeinkommens. Bei 4.500 Euro kommt also ein Tagessatz
von 150 Euro heraus. Lebt der Täter in Essen, drohen ihm insgesamt 3.000 Euro Strafe oder
Buße, wenn er 2500 Euro Steuern schuldig ist (20 Tagessätze × 150 Euro).
Die Angaben beruhen auf Richtwerten für Durchschnittsfälle. Im Einzelfall können stark ab-
weichende Bußen oder Strafen verhängt werden. Wiederholungstäter müssen generell mit
schärferen Sanktionen rechnen.
[1] Für die Bezirke der Oberfinanzdirektionen Kiel, Koblenz, Saarbrücken liegen keine Daten vor.
[2] Tagessätze aus der Zeitschrift Praxis Steuerstrafrecht 1/2001, S. 18, 19.
[3] Tagessätze weichen von denen der zuständigen Oberfinanzdirektion Düsseldorf ab.

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