Arbeitnehmer: Zwei Drittel wollen im Büro privat ins Internet

finanztest 12/2010

In Deutschland sind zwei Drittel der Angestellten der Ansicht, dass sie im Büro das Recht haben sollten, privat ins Internet zu gehen. Etwa jeder sechste Mitarbeiter würde sogar eine Stelle ablehnen, wenn es ihm dort verboten wäre, soziale Netzwerke wie Facebook privat zu nutzen oder private E-Mails zu schreiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Clearswift, ein weltweit tätiger Anbieter von Sicherheitssoftware, in Auftrag gegeben hat. In den Ländern Deutschland, England, USA und Australien wurden jeweils 150 Manager und 250 leitende Angestellte zur Internetnutzung am Arbeitsplatz befragt.

Laut der Studie dulden oder erlauben es zwar zwei Drittel der befragten Unternehmen, wenn ihre Mitarbeiter Seiten wie Facebook nutzen. Aber einige verbieten das auch, weil sie befürchten, dass die Mitarbeiter dann unproduktiv sind oder schädliche Programme auf die Bürorechner laden.

Tipp: Halten Sie sich daran, wenn Ihr Arbeitgeber die private Nutzung des Internets im Büro ausdrücklich verbietet. Sonst können Sie abgemahnt werden oder fliegen im Extremfall sofort raus. Wenn die Nutzung erlaubt oder zumindest nicht verboten ist, sollten Sie dennoch nur in Ihren Pausen surfen, keine großen Datenmengen herunterladen und auf keinen Fall zwiespältige Angebote wie Pornoseiten aufrufen.

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