25.01.2013

Staubsauger: 59 Bodenstaubsauger im Test

Wasch­sauger und Hybrids­auger

Die Stiftung Warentest prüft regel­mäßig Staubsauger mit tech­nischen Besonderheiten: zum Beispiel den Miele S4812 Hybrid, ein Boden­staubsauger, der auch mit Akku saugen kann. Ebenfalls im Produktfinder enthalten ist der Thomas Hygiene T2. Er reinigt nicht nur trocken, sondern auch mit Wasser.

Mit Akku zehn Minuten saugen

Der Miele S4812 Hybrid kostet rund 500 Euro. Mit Hybrid­technologie ausgestattet, saugt der Sauger nicht nur mit Netz­strom, sondern wahl­weise auch mit Akku. Der Lithium-Ionen-Akku hält den Staubsauger rund zehn Minuten in Gang. Bei voller Saug­leistung. Bei reduzierter Saug­leistung auch länger. Für gründliches Saugen in der Wohnung reicht eine Akkuladung nicht. Höchs­tens in einer kleinen Wohnung. Vorteile hat der Akku fürs schnelle Saugen zwischen­durch und beim Saugen an schwer zugäng­lichen Stellen ohne Steck­dose in Reich­weite. Der Lithium-Ionen-Akku muss vor dem ersten Einsatz voll aufgeladen sein. Miele empfiehlt eine Lade­zeit von vier Stunden. Die Akku­anzeige signalisiert aber schon nach gut drei Stunden, dass der Akku voll­ständig geladen ist. Beim Saugen im Netz­betrieb lädt er sich auto­matisch auf. Er lässt sich aber auch bei ausgeschaltetem Staubsauger laden.

Zubehör am Halter

Zubehör wie Saug­pinsel, Polster- und Fugendüse hat im Gehäuse des Miele-Staubsaugers übrigens keinen Platz mehr. Das Gerät hat einen Zubehörhalter, der das Zubehör aufnimmt. Der lässt sich am unteren Ende des Saug­schlauchs aufstecken. Das ist praktisch, aber nicht eben schön. Staubsauger mit Staufach im Gehäuse kommen aufgeräumter daher.

Lesen Sie mehr: Testergebnisse Miele S4812 Hybrid.
(Die Ergeb­nisse sehen Sie erst nach dem Einkauf der Daten­bank)

Wasch­sauger von Thomas

Der Thomas Hygiene T2 kostet rund 335 Euro. Er reinigt nicht nur trocken, sondern auch mit Wasser. Die Warentester haben diese Funk­tion exemplarisch geprüft. Wer seinen Thomas als Wasch­sauger nutzen möchte, muss ihn umbauen. Der Umbau ist aufwendig: Schlauch, Düse sowie Box mit Staubbeutel und Filter gegen das Wasch­sauger-Zubehör austauschen. Ist dann noch der Tank im Thomas mit Wasser und Reiniger gefüllt und eine Leitung zur Düse verlegt, kanns endlich losgehen: Hebel am Saugergriff ziehen, Wasser mit Flüssig­reiniger auf den Teppich sprühen und den gelösten Schmutz in einem Aufwasch mit der Feuchtig­keit aufsaugen. Das dreckige Wasser sammelt sich im Schmutz­wasser­behälter. Das Ergebnis des Wasch­saugens zeigt: Wer nach dem Reinigen auf die ursprüng­liche Helligkeit des Teppichs hofft, wird enttäuscht. Obwohl der Thomas den verschmutzten Teppich aufhellt, wirkt dieser weiterhin unsauber. Hinzu kommt: Auch als Staubsauger über­zeugt der Thomas nicht: Sein Staubrückhaltevermögen ist mangelhaft.

Lesen Sie mehr: Testergebnisse Thomas Hygiene T2.
(Die Ergeb­nisse sehen Sie erst nach dem Einkauf der Daten­bank)

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