15.12.2010

Zytomegalie
test.de-Flatrate

Sichern Sie sich mit der test.de-Flatrate freien Zugriff auf alle Tests und Produktfinder. Hier mehr erfahren!

Zytomegalie

Die Erkrankung Zytomegalie ist ziemlich unbekannt, obwohl viele Menschen mit den Erregern, die zur Gruppe der Herpesviren gehören, infiziert sind. Das liegt daran, dass die Infektion meist unbemerkt verläuft, leicht mit einer Grippe verwechselt werden kann und keine schwerwiegenden Folgen hat.

Mit den Erregern der Zytomegalie kann man sich bei infizierten Menschen anstecken, da die Viren mit Körperflüssigkeiten wie Speichel und Urin ausgeschieden werden. Auch auf sexuellem Weg können die Viren übertragen werden. In der Regel bleiben die Viren nach Abklingen der Infektion im Körper zurück, ohne sich bemerkbar zu machen.

Folgen einer Infektion der Frau für das Kind

Während der Schwangerschaft können die Viren von der Frau auf das Kind übertragen werden. Das bedeutet aber nicht, dass alle Kinder von Frauen mit einer Zytomegalie-Infektion infiziert werden, und es heißt noch weniger, dass diese Kinder erkranken. Man muss also unterscheiden: Wie wahrscheinlich ist es, dass sich das Kind infiziert? Und wie wirkt sich eine Infektion auf das Kind aus?

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind die Viren übertragen bekommt, ist am geringsten, wenn die Mutter die Viren schon in sich trug, als sie schwanger wurde. Dann ist etwa 1 von 100 Kindern betroffen. 40 von 100 Kindern sind betroffen, wenn die Frauen während der Schwangerschaft zum ersten Mal mit den Viren in Kontakt kommen. Besonders groß ist das Infektionsrisiko für das Kind, wenn sich seine Mutter erst gegen Ende der Schwangerschaft infiziert.

Die Auswirkungen bei den Kindern, die tatsächlich infiziert sind, sind hingegen ähnlich. Die meisten von ihnen weisen zwar bei der Geburt keine Krankheitszeichen auf, erfahrungsgemäß erleiden aber letztlich doch bis zu 15 von 100 dieser Kinder Spätfolgen der Erkrankung. Diese betreffen die Entwicklung und die Funktionen des Nervensystems. Von den Neugeborenen, die von Anfang an Symptome haben, entwickelt der überwiegende Teil derartige Folgen. Manche dieser Kinder sterben in den ersten sechs Wochen nach der Geburt.

Kinder, deren Mutter sich in der frühen Schwangerschaft mit den Viren infiziert hat, entwickeln häufiger Schäden als solche, deren Mutter sich zum Ende der Schwangerschaft angesteckt hat.

Als Spätfolgen der Infektion können Entwicklungsstörungen auftreten, durch die das Kind geistig zurückbleibt, taub ist und gestörte körperliche Fähigkeiten hat.

Zytomegalie

3,00 Euro

Inhalt

PDF-DownloadAlle Informationen zum Download

  • Testüberblick: Untersuchungsmethoden im Vergleich
  • 1 Untersuchungsmethode(n) mit Bewertung: Alle Informationen zu den für "Zytomegalie" getesteten Verfahren

Wie möchten Sie bezahlen?

Einzelabruf Information

Ihre Zahlungsmethode:

Hilfe

Hilfe

Hilfe

Hilfe

test.de-Flatrate Information

oder Flatrate neu erwerben

Spar-Guthaben Information

Wussten Sie schon?

Die Stiftung Warentest ...

  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 15 Prozent ihres Etats als öffentlichen Zuschuss.

Weitere Angebote