15.12.2010

Herpes
test.de-Flatrate

Sichern Sie sich mit der test.de-Flatrate freien Zugriff auf alle Tests und Produktfinder. Hier mehr erfahren!

Herpes

Viele Frauen kennen die Symptome einer Herpesinfektion: helle Bläschen, die im Gesicht, vor allem im Bereich um den Mund herum, auftreten, zunächst jucken, spannen und schmerzen und dann langsam unter Krustenbildung abheilen. Manche nennen sie „Fieberblasen“. Gar nicht so wenig Frauen plagt diese Infektionskrankheit im Genitalbereich. Und bei manchen tritt sie sogar an beiden Stellen auf: im Gesicht und in der Genitalregion.

Auslöser der Herpesinfektionen sind Herpes-simplex-Viren (HSV), von denen es mehrere Typen gibt. Der Gesichtsherpes wird meist durch Herpes-simplex-Viren vom Typ 1 hervorgerufen. Die Genitalinfektion beruht vorwiegend auf Viren vom Typ 2; bei einigen Personen ist sie allerdings von Typ-1-Viren verursacht. Beide Virustypen bleiben nach dem ersten Kontakt im Körper und können die Infektion jederzeit erneut aufflammen lassen – erkennbar daran, dass die Bläschen wieder auftreten. Es ist aber auch möglich, dass die Infektion wieder aktiv ist und Viren ausgeschieden werden, ohne dass Symptome darauf hinweisen.

Die Viren finden sich in den Bläschen, den wunden Stellen und den Krusten. Wer damit in Kontakt kommt, kann sich also anstecken, sofern er mit diesem Virustyp noch nicht in Berührung gekommen ist. Allerdings schützt die Infektion mit dem einen Virustyp nicht vor einer mit dem zweiten Virustyp. Wer Lippenherpes hat, kann also zusätzlich einen Genitalherpes durch den anderen Virustyp bekommen und umgekehrt. Wenn sich der Körper aber bereits mit dem einen Typ von Herpesviren auseinandergesetzt hat und nun mit dem anderen infiziert wird, verläuft diese Infektion oft ohne nennenswerte Symptome.

In der Schwangerschaft ist vor allem der Genitalherpes bedeutsam, egal, ob sich die Frau damit zum ersten Mal infiziert oder ob er zum wiederholten Mal auftritt.

Folgen einer Infektion der Frau für das Kind

Von 10 000 Frauen, die die Viren von einer zurückliegenden Infektion in sich tragen, ohne akut krank zu sein, scheiden bis zu 100 die Erreger während der Geburt aus. Von 100 Neugeborenen dieser Mütter sind statistisch gesehen 3 mit Herpesviren infiziert.

Deutlich größer ist das Infektionsrisiko für ein Baby, dessen Mutter sich unmittelbar vor der Geburt zum ersten Mal mit Herpesviren angesteckt hat. Zwar kommt das nur sehr selten vor, doch dann muss damit gerechnet werden, dass ein Drittel der Neugeborenen infiziert ist.

Für Neugeborene ist eine Herpesinfektion eine schwere Erkrankung, die oft das Gehirn in Mitleidenschaft zieht. Viele dieser Kinder überleben die Infektion nicht.

Herpes

3,00 Euro

Inhalt

PDF-DownloadAlle Informationen zum Download

  • Testüberblick: Untersuchungsmethoden im Vergleich
  • 1 Untersuchungsmethode(n) mit Bewertung: Alle Informationen zu den für "Herpes" getesteten Verfahren

Wie möchten Sie bezahlen?

Einzelabruf Information

Ihre Zahlungsmethode:

Hilfe

Hilfe

Hilfe

Hilfe

test.de-Flatrate Information

oder Flatrate neu erwerben

Spar-Guthaben Information

Wussten Sie schon?

Die Stiftung Warentest ...

  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 15 Prozent ihres Etats als öffentlichen Zuschuss.

Weitere Angebote