15.12.2010

Hepatitis C
test.de-Flatrate

Sichern Sie sich mit der test.de-Flatrate freien Zugriff auf alle Tests und Produktfinder. Hier mehr erfahren!

Hepatitis C

Hepatitis C ist eine durch Viren hervorgerufene Leberentzündung. Ähnliche Leberentzündungen, die von anderen Virusarten verursacht werden, sind beispielsweise Hepatitis A und B. Die jeweiligen Hepatitisarten unterscheiden sich in ihrem Verlauf und den Behandlungsmöglichkeiten. Näheres zur Hepatitis B.

Eine Infektion mit Hepatitis-C-Viren (HCV) verläuft meist unbemerkt; nur etwa ein Drittel der Betroffenen klagt über Symptome wie Unwohlsein, Erschöpfung und Gelbsucht. Bei gut der Hälfte bis über zwei Dritteln der infizierten Personen wird die Hepatitis-C-Infektion chronisch. Bei diesen Menschen besteht das Risiko, dass sich im Verlauf von 20 bis 30 Jahren eine Leberzirrhose oder ein Leberkrebs entwickelt.

Bei medizinischen Eingriffen wie Dialyse, Operationen und Injektionen werden die Viren nur selten weitergegeben. Der häufigste Übertragungsweg verläuft von Blut zu Blut. Damit sind vor allem Drogenabhängige betroffen, die ihre Spritzutensilien untereinander austauschen. Das Risiko für eine Hepatitis-C-Infektion durch eine Bluttransfusion wird in Deutschland derzeit auf weniger als 1 auf 1 000 000 geschätzt. Eine Übertragung der Viren beim Geschlechtsverkehr ist zwar möglich, kommt aber äußerst selten vor. Wenn die erforderlichen hygienischen Bedingungen nicht eingehalten werden, kann man sich beim Ohrlochstechen, Piercing und beim Setzen von Tattoos anstecken. Aber auch hier ist das Risiko gering. Darüber hinaus können sich Babys vor und während der Geburt bei ihrer Mutter anstecken, nicht jedoch beim Stillen.

Folgen einer Infektion für das Kind

Für das Neugeborene einer mit Hepatitis-C-Viren infizierten Frau hängt das Risiko einer Ansteckung davon ab, wie stark seine Mutter mit Viren belastet ist und ob sie über die Infektion mit Hepatitis-C-Viren hinaus noch eine Infektion mit HI-Viren (Erreger von Aids) hat. Da beide Krankheiten auf demselben Weg übertragen werden, treten sie relativ häufig gemeinsam auf. Bei Frauen ohne zusätzliche HIV-Infektion besteht für 5 bis 6 von 100 Kindern ein Risiko, sich mit Hepatitis-C-Viren zu infizieren. Bei HIV-positiven Frauen sind es etwa dreimal so viele Kinder.

Es wird geschätzt, dass die Hepatitis C bei 8 von 10 Kindern, die sich während der Schwangerschaft oder bei der Geburt angesteckt haben, chronisch wird. Die Erkrankung tritt aber viele Jahre lang nicht in Erscheinung. Ob sie Langzeitfolgen haben kann, ist nicht genau bekannt; milde entzündliche Leberveränderungen und Leberzirrhose wurden allerdings beobachtet.

Hepatitis C

3,00 Euro

Inhalt

PDF-DownloadAlle Informationen zum Download

  • Testüberblick: Untersuchungsmethoden im Vergleich
  • 1 Untersuchungsmethode(n) mit Bewertung: Alle Informationen zu den für "Hepatitis C" getesteten Verfahren

Wie möchten Sie bezahlen?

Einzelabruf Information

Ihre Zahlungsmethode:

Hilfe

Hilfe

Hilfe

Hilfe

test.de-Flatrate Information

oder Flatrate neu erwerben

Spar-Guthaben Information

Wussten Sie schon?

Die Stiftung Warentest ...

  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 15 Prozent ihres Etats als öffentlichen Zuschuss.

Weitere Angebote