26.02.2009

Tinten­strahl- und Farblaser­drucker: Fotodruck kann ins Geld gehen

Enorme Unterschiede bei den Druck­kosten offen­barte ein Test von acht Tinten­strahl- und fünf Farblaser­druckern der Stiftung Warentest. Zwischen 35 Cent und 5,80 Euro kostete der Ausdruck eines A4-Fotos.

Am güns­tigsten druckte der Epson EC-01 (350 Euro), ein neuartiger „Pfand-Drucker“, der beim Händler gegen Rück­erstattung von 50 Euro zurück­gegeben werden kann, wenn seine nicht wechsel­baren Tinten­tanks nach etwa 10.000 Farb­seiten leer sind. Interes­sant ist der in der Anschaffung recht teure Drucker für Unternehmen oder öffent­liche Einrichtungen, die ein wartungs­armes Gerät benötigen.

Nied­rige Tinten­kosten hatte auch der Testsieger: Der HP Officejet Pro K5400N (143 Euro) war zudem auch der einzige Drucker mit „sehr gutem“ Fotodruck. Nicht über­zeugen konnte hingegen der Lexmark Z2320 (40 Euro), der mit 5,80 Euro pro A4-Bild einen neuen Negativ­rekord bei den Druck­kosten aufstellte und oben­drein nur „befriedigende“ Druck­qualität lieferte.

Ein weiteres Ergebnis des Tests: Die mit Preisen von 190 bis 500 Euro deutlich teureren Farblaser punkteten alle mit „sehr gutem“ Text­druck und „guter“ oder „sehr guter“ Geschwindig­keit, lieferten durchweg aber nur „befriedigende“ Fotodrucke. HP liegt mit dem Color LaserJet CP1515N (244 Euro) auch bei den Farblaser­druckern knapp vor den anderen Geräten.

Der ausführ­liche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeit­schrift test und im Internet unter www.test.de.