Finanztest März 2003: Wertpapierhandel: Für jeden Anlegertyp den günstigsten Broker
Dass zu hohe Ordergebühren und Depotkosten beim Wertpapierhandel den Ertrag unnötig schmälern, haben nicht nur die Kunden von maxblue, dem Discountbroker der Deutschen Bank gemerkt. Sie zahlen seit dem 1. Januar 2003 pro telefonischem Kaufauftrag 10 Euro mehr. Auch comdirekt und Consors haben den Handel mit Wertpapieren verteuert.
Wer seine Wertpapiergeschäfte über einen zu teuren Discount- oder Direktbroker abwickelt, schmälert unnötig die Rendite seiner Geldanlage, so Finanztest in der März-Ausgabe. Die Tester haben jetzt 19 Direkt- und Discountbroker, die in Deutschland Wertpapiergeschäfte anbieten, untersucht. Ergebnis: Einen Testsieger gibt es nicht. Aber Finanztest nennt für vier Nutzertypen – den Sparplansparer, Viel- und Wenig-Käufer sowie den Online-Nutzer – die besten Anbieter.
Wer beispielsweise regelmäßig Geld in einen Fondssparplan einzahlt, ist bei comdirekt, Consors, Diba und der DAB bank gut bedient. Sie haben viele verschiedene Fonds im Programm, gewähren teilweise hohe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag und bieten Sparplansparern eine kostenlose Depotführung.
Für Anleger, die nur hin und wieder Wertpapiere kaufen und eher Anleihen im Depot haben, sind besonders die Kosten für Depot und Abrechnungskonto interessant. Für dieses Nutzerprofil sind die bald zur Diba gehörende Entrium Bank, die DAB bank oder Citibank besonders kostengünstig. Ausführliche Informationen zu Discount- und Direktbrokern finden sich in der März-Ausgabe von Finanztest.
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