17.06.2003

Finanztest Juli 2003: Kostenloses Konto, Kreditkarte umsonst? Vergleich von 137 Kontomodellen ergab enorme Preisunterschiede

Finanztest Juli 2003 Pressemitteilung

Alles wird teurer – auch Girokonten: viele Banken haben in den letzten 12 Monaten die Preise für die Kontoführung deutlich erhöht. Parallel dazu sanken die Guthabenzinsen. Wer mehr als 60 Euro im Jahr für die Kontoführung ausgibt, sollte die Bank wechseln. Die Juli-Ausgabe von Finanztest sagt, worauf man achten muss und hat 137 Kontomodelle von 65 Kreditinstituten verglichen.

Ein ganz normales Girokonto kostet im Schnitt 85 Euro, plus Kreditkartengebühren. Es gibt aber auch Konten zum Nulltarif – vorausgesetzt, ein paar Bedingungen werden erfüllt, wie zum Beispiel ein Einkommen von mindestens 1000 Euro, ein vorgegebenes Durchschnittseinkommen oder die Bereitschaft, nur per Telefon oder übers Internet zu kommunizieren. Nur bei zwei der von der Stiftung Warentest untersuchten Konten war die Kontoführung ohne Wenn und Aber kostenlos: bei den Sparda-Banken Berlin und Hamburg.

Wer kein kostenloses Konto bekommt, kann immerhin ein billiges haben. Auch hier heißt es: aufpassen, denn 90 Euro Preisunterschied von Konto zu Konto gehen ins Geld. Teuerste Bank bei den kostenpflichtigen Konten ist die Citibank (124 Euro im Jahr), preiswerteste die Bank 1822 (30 Euro). Außerdem wichtig für die Wahl einer Bank ist die Anzahl ihrer Geldautomaten, denn wer ständig an Fremdautomaten Geld ziehen muss, zahlt ebenfalls drauf. Ausführliche Informationen zu den Girokonten finden sich in der Juli-Ausgabe von Finanztest.

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