16.12.2004

TFT-Monitore: Ruhig zugreifen

Tipps

  • Testen. Lassen Sie sich im Geschäft ein komplett schwarzes und ein komplett weißes Bild anzeigen. Schauen Sie das Bild genau an, ohne den Kopf zu bewegen: Ist die Farb- und Helligkeitsverteilung gleichmäßig? Sieht das Schwarz wirklich schwarz aus oder eher grau? Bleiben einzelne Pixel immer rot, grün, blau oder weiß?
  • Pixelfehler. Sie sind in der Regel kein Gewährleistungsfall. Pixelfehler treten fast immer während der ersten Betriebsstunden auf. Wer sie unbedingt vermeiden will, kann ein fehlerfreies Vorführgerät nehmen. Oder vereinbaren Sie ein Rückgaberecht. Bei Einkäufen im Internet gilt es für die ersten 14 Tage automatisch.
  • Aufstellen. Der obere Teil des Monitors sollte auf Augenhöhe sein, das Licht von der Seite kommen. Vermeiden Sie starke Lichtquellen, die blenden oder sich im Display spiegeln könnten!
  • Einstellen. Geht die Verbindung zum PC über VGA, muss am Monitor ein automatischer Abgleich („AutoAdjust“) durchgeführt werden. Der gelingt am besten, wenn dazu auf dem Display ein feines Schachbrettmuster aus schwarzen und weißen Pixeln angezeigt wird. Unter www.test.de/monitorcheck können Sie es herunterladen. Beim DVI-Betrieb ist dieser Abgleich nicht erforderlich.
  • Bildschirmschoner. Sie sind zwar hübsch anzusehen, machen aber technisch bei TFT-Monitoren keinen Sinn und verbrauchen genauso viel Energie wie jedes andere Bild. Wer Strom sparen will, verzichtet darauf und setzt stattdessen in den „Energieoptionen“ das Zeitlimit zum automatischen Ausschal­ten des Monitors herunter.
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