Besonderheit: Rechner im Monitor von Apple

Schreibtisch-PCs Test
Apple iMac 20“ 2,4 GHz.
Preis: 1 000 Euro.
www.apple.de

test 10/2008

Schreibtisch-PCs

Alles in einem: Der Apple iMac ist ein Flachbildmonitor mit 51 Zentimetern (20 Zoll) Bilddiagonale, in den ein kompletter Rechner eingebaut ist. Vorteil: schickes Design, weniger Kabel. Nachteil: Es gibt keinen Platz für zusätzliche interne Erweiterungskarten oder Laufwerke. Kartenleser, Blu-ray-Laufwerke oder weitere Festplatten kann man nur extern über USB- oder Firewire-Kabel anschließen – womit der Vorteil des aufgeräumteren Schreibtischs wieder zunichte wäre. Nur der Arbeitsspeicher lässt sich ohne weiteres vom Nutzer aufrüsten – zum Glück, denn mit einem Gigabyte ist er eher knapp bemessen. Trotzdem schlägt sich der iMac im Test bei der Rechenleistung „gut“ – in Noten ausgedrückt käme er auf eine glatte Zwei. Sogar für 3D-Spiele würde es reichen. Allerdings ist die Auswahl an Spielen für Apples Betriebssystem OS X erheblich kleiner als für Windows-Rechner. Der Bildschirm des iMac spiegelt zwar, ist aber hell und überzeugt mit scharfen Bildern in guter Farbwiedergabe. Der Blickwinkel des Displays ist allerdings nicht sonderlich groß. Das schränkt den Nutzen als Familienrechner etwas ein. Dafür ist das Gerät leiser und verbraucht trotz eingebautem Monitor weniger Strom als die allermeisten im Test. Als Einziger käme der iMac bei den Umwelteigenschaften auf ein „Sehr gut“.

test-Kommentar

Schreibtisch-PCs Test
Flach: Die iMac-Tastatur fanden einige Tester sehr angenehm, andere gewöhnungsbedürftig.

Der iMac integriert einen einfachen, aber leistungsfähigen PC in einem ordentlichen Monitor und punktet bei den Umwelteigenschaften.

Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Anschlüsse und Steckplätze

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (1)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice