Scanner für Negative und Dias: Spezialist mit kleinen Schwächen

Scanner Test
Für Hobbyfotografen: Der Plustek OpticFilm 7200 Film-scanner für 200 Euro.

test 08/2004

Für Hobbyfotografen eignet sich dieser Filmscanner gut.

Scanner

Klingt rekordverdächtig: Stolze 4 100 dpi erkennt der Filmscanner OpticFilm 7 200 von Plustek. Eine stattliche Auflö­sung. Dieser von uns gemessene Wert bleibt zwar unter den angekündigten 7200 dpi, liegt aber weit über den „normalen“ Scannern im Test. Wie sein Name schon sagt, scannt der OpticFilm keine Bücher und Zeitschriften, sondern nur Filme und Dias. Nicht exzellent, aber akzeptabel ist seine Leistung in Sachen Farbwiedergabe. Auch über grießelige Bilder (Bildrauschen) muss sich der Nutzer nicht ärgern. Mit Graustufen aber hat er so seine Probleme: Er schwächelt bei der Durchzeichnung von hellen und dunklen Flächen – ein faltenreiches Hochzeitskleid oder schwarze Vorhänge wirken zu flächig. Dank der mitgelieferten Software Silverfast lässt sich aber so manche Schwäche wieder wettmachen. Praktisch ist auch der stetig beleuchtete Diabetrachter an der Oberseite. Ärgerlich dabei: Im Stand-by verbraucht der Filmscanner stolze 7,5 Watt.

Fazit: Trotz Schwächen überzeugt der kleine Kraftprotz. Nicht zuletzt natürlich, weil er mit 200 Euro relativ günstig ist.

Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Testtabelle: Scanner

Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.

Kommentare (0)

weitere Kommentare anzeigen

Alle Kommentare anzeigen

Schreiben Sie bitte einen Kommentar

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Weitere Angebote