Scanner für Negative und Dias: Spezialist mit kleinen Schwächen
Für Hobbyfotografen eignet sich dieser Filmscanner gut.
Klingt rekordverdächtig: Stolze 4 100 dpi erkennt der Filmscanner OpticFilm 7 200 von Plustek. Eine stattliche Auflösung. Dieser von uns gemessene Wert bleibt zwar unter den angekündigten 7200 dpi, liegt aber weit über den „normalen“ Scannern im Test. Wie sein Name schon sagt, scannt der OpticFilm keine Bücher und Zeitschriften, sondern nur Filme und Dias. Nicht exzellent, aber akzeptabel ist seine Leistung in Sachen Farbwiedergabe. Auch über grießelige Bilder (Bildrauschen) muss sich der Nutzer nicht ärgern. Mit Graustufen aber hat er so seine Probleme: Er schwächelt bei der Durchzeichnung von hellen und dunklen Flächen – ein faltenreiches Hochzeitskleid oder schwarze Vorhänge wirken zu flächig. Dank der mitgelieferten Software Silverfast lässt sich aber so manche Schwäche wieder wettmachen. Praktisch ist auch der stetig beleuchtete Diabetrachter an der Oberseite. Ärgerlich dabei: Im Stand-by verbraucht der Filmscanner stolze 7,5 Watt.
Fazit: Trotz Schwächen überzeugt der kleine Kraftprotz. Nicht zuletzt natürlich, weil er mit 200 Euro relativ günstig ist.
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Testtabelle: Scanner
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