Laser und Tintenstrahldrucker: Die besten Farbdrucker
10.06.2011
Farblaserdrucker sind günstig wie nie. Einige kosten mittlerweile unter 200 Euro. Gute Tintenstrahldrucker gibt es schon ab 90 Euro. In Sachen Schärfe sind Laserdrucker unschlagbar. Beim Fotodruck liegen Tintenstrahldrucker vorn. test zeigt die besten Modelle für jeden Zweck.
Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuelleren Test: Drucker
Brillante Fotos mit Tintenstrahldruckern
Wer Fotos mit einer brillanten Bildqualität selbst ausdrucken möchte, kommt an einem Tintenstrahldrucker schwer vorbei – auch wenn einige Laserdrucker mittlerweile akzeptable Fotoausdrucke machen. Was bei Text eher ein Nachteil ist, ist bei Fotodrucken von Vorteil: Dadurch, dass die Tintentropfen an ihren Rändern ein wenig ineinander verlaufen, entsteht ein lebendigerer und eher räumlich wirkender Bildeindruck. Gute Fotoqualität hat jedoch ihren Preis: Zu den Tintenkosten, die etwa beim Canon Pixma iP4850 rund 90 Cent pro Fotoausdruck im A4-Format betragen, kommen noch die Kosten für spezielles Fotopapier hinzu: Qualitativ hochwertiges Fotopapier in A4-Größe kann einen Euro und mehr pro Blatt kosten.
Günstige Fotos mit Laserdruckern
Wer Fotos nicht unbedingt in höchster Qualität braucht, fährt auch mit einigen Lasermodellen nicht schlecht – vor allem aber günstiger: Spezielles Fotopapier ist nicht nötig, da der Toner nur auf die Oberfläche aufgetragen und nicht vom Papier aufgesaugt wird. Fotoausdrucke aus guten Laserdruckern sehen auch auf einfachem Kopierpapier durchaus ansehnlich aus. Und auch die Tonerkosten für ein Foto liegen bei Laserdruckern günstiger: Beim sparsamen Konica Minolta Magicolor 4750EN betragen sie etwa nur rund 30 Cent. Manch Laserdrucker liefert aber nur sehr dürftige Fotoqualität: Die Bilder sind streifig, die Farben wirken unnatürlich.
Laserdrucker auch für Wenignutzer
Viele, die nur gelegentlich drucken, schaffen sich wegen des günstigen Anschaffungspreises einen Tintenstrahldrucker an. Auch wenn Laserdrucker noch immer teurer sind: Nach dem Preisverfall in den vergangenen Monaten kann sich der Kauf eines Laserdruckers auf Dauer auch für Wenignutzer lohnen. Vor allem, weil im Unterschied zu Tintenstrahldruckern nicht die Gefahr besteht, dass die Farben eintrocknen, wenn der Drucker mehrere Wochen nicht genutzt wird. Im schlimmsten Fall verstopfen dann die Düsen – Patronen, Druckkopf oder gar der ganze Drucker muss dann ausgetauscht werden. Diese Gefahr besteht bei Laserdruckern nicht: Sie verwenden Toner, der aus trockenen Farbpartikeln besteht.
Textseite ab 1 Cent
Dass Laserausdrucke generell günstiger sind als Drucke vom Tintenstrahler, stimmt mittlerweile nicht mehr. Ein Grafikausdruck ist mit drei der vier getesteten Tintenstrahldrucker für weniger als 10 Cent zu haben, bei den Lasergeräten schafft das nur der Testsieger Konica Minolta Magicolor 4750EN. Bei Textausdrucken macht der Tintenstrahldrucker HP Officejet Pro 8000 den Lasergeräten Konkurrenz: 1,5 Cent kostet ein Textausdruck mit ihm. Nur der Laserdrucker Oki C310dn schafft das mit rund 1 Cent pro Seite noch günstiger.
Betrieb auf Dauer teurer als Anschaffung
Egal ob Laser- oder Tintenstrahldrucker: Auf lange Sicht entstehen die wesentlichen Ausgaben nicht durch die Anschaffung, sondern durch den Nachkauf der Druckerpatronen. Für Vielnutzer rechnet es sich, ein Gerät zu kaufen, in das Patronen mit einer vergleichsweise großen Füllmenge passen. Auch wenn diese teurer sind, können Vielnutzer dadurch die Kosten pro Ausdruck auf Dauer deutlich senken.
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