Computersicherheit: So gehen Sie gefahrlos ins Netz
Sicherheitssoftware ist nicht alles: Grundregeln für Computernutzer.
Updates. Computerschädlinge leben von noch nicht reparierten Sicherheitslücken in Betriebssystem und Anwendungsprogrammen. Stellen Sie Windows so ein, dass es Sicherheitsupdates automatisch aus dem Internet lädt und installiert! Kümmern Sie sich auch bei Browser-, E-Mail- und Büroprogrammen um Updates!
Einstellungen. Prüfen Sie die Sicherheitseinstellungen von Internetbrowser und E-Mail-Programm: Der Browser sollte Pop-up-Fenster und ActiveX-Inhalte blockieren. Das E-Mail-Programm sollte Mails nicht in HTML-, sondern nur in reiner Textform anzeigen und senden.
Benutzerkonten. Ein großes Sicherheitsproblem bei Windows XP ist, dass Benutzerkonten standardmäßig mit Administratoren-Rechten ausgestattet sind. Das gibt dem Nutzer – und eventueller Schadsoftware – vollen Zugriff auch auf Systemdateien. Richten Sie sich für die tägliche Arbeit am Rechner ein Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten ein! Nie mit Administratoren-Rechten surfen!
Passwörter. Ob für E-Mail-Konten, Onlineshops oder für den eigenen Rechner: Achten Sie auf sichere Passwörter! Namen, Geburtsdaten und gebräuchliche Wörter sind ungeeignet. Ein sicheres Passwort ist eine mindestens achtstellige willkürliche Folge von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Passwörter regelmäßig ändern!
Misstrauen. Bedenken Sie, dass E-Mails und Websites gefälscht sein können! Öffnen Sie keine Mailanhänge von unbekannten Absendern und überprüfen Sie solche von bekannten mit Anitvirensoftware! Bei Onlineshops und anderen Websites achten Sie auf eine verschlüsselte Übertragung von Passwörtern und Kontodaten! Verschlüsselte Verbindungen erkennt man am Kürzel „https“ statt „http“ vor der Internetadresse.
Informationen. Weitere Tipps und Infos zur Sicherheit im Internet gibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf seinen Bürgerseiten: www.bsi-fuer-buerger.de
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