Handys: Apple iPhone 3G

Handys Test

test 09/2008

Handys

Neue Technik, neue Macke: Das neue iPhone bietet gegenüber dem Vorgänger (siehe Handytest in test 01/2008) etliche Neuerungen. Nicht alle sind erfreulich. Bei der Ausstattung hat Apple nachgebessert: Mit der neuen Betriebssoftware, die man auch auf alten iPhones nachrüsten kann, lassen sich zusätzliche Programme auf dem Handy installieren. Das iPhone 3G funkt nicht mehr nur in GSM- und WLan-, sondern auch in UMTS-Netzen und erlaubt schnelle HSDPA-Datenverbindungen. Auch hat es nun einen GPS-Empfänger zur Satellitenortung. Die Kartensoftware Google Maps ist vorinstalliert, ein Navigationsprogramm gab es zunächst nicht. Im Test zeigt das iPhone 3G neben Stärken eine gravierende neue Schwäche. Zwar sind Bedienung und Sprachqualität ähnlich gut wie beim Vorgänger, und die Akkumesswerte sind besser als bei allen anderen UMTS-Handys im Test, doch die Verarbeitung hat sich gegenüber dem Vorgänger verschlechtert: Das neue iPhone ist nicht mehr regenfest. Nach dem simulierten Schauer waren zunächst bei allen drei getesteten Exemplaren die Displays tot. Zwei trugen bleibende Schäden davon. Kritikpunkte bleiben zudem der fest verbaute Akku und die aufwendige Erst­inbetriebnahme, für die ein Computer mit schnellem Internetzugang nötig ist. Da tröstet es wenig, dass der iPhone-Einstieg billiger geworden ist. Noch immer gibt es das Apple-Handy nur mit Zweijahresvertrag von T-Mobile. Doch die Gerätepreise sind gesunken. Und der billigste Tarif kostet nur noch 29 Euro im Monat – enthält aber keine Datenflatrate. Über zwei Jahre Laufzeit liegt der Einstiegspreis zusammen mit dem Bereitstellungs- und dem Gerätepreis bei 890,95 Euro für die 8-Gigabyte-Variante des iPhone.

test-Kommentar: Das iPhone 3G ist besser ausgestattet als das Vorgängermodell, schwächelt aber im Regentest.

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