Handys: 22 Modelle mit und ohne Kamera
Über den Wolken kann Musikhören fast grenzenlos sein – wenn das Handy einen „Flugzeugmodus“ hat. Neue Funktionen, neue Modelle, aber auch immer mehr gebrandete Handys.
Wer mit einem Mobiltelefon wie dem Samsung SGH-i300 auf Reisen geht, kann den MP3-Spieler zu Hause lassen. Es hat als erstes von uns geprüftes Mobiltelefon eine integrierte Festplatte mit 3 Gigabyte Speicherplatz, genug für etwa 50 CDs im MP3-Format. Der mitgelieferte Kopfhörer ist gut, der Akku hält bei reinem Musikbetrieb mehr als elf Stunden, Ersatzakku mitgeliefert.
Ebenso wie einige andere Mobiltelefone hat das i300 einen „Flugzeugmodus“: Die Handyfunktion ist dann deaktiviert, es kann aber Musik gehört werden (siehe Ausstattung / Technische Merkmale in der Tabelle „Handys“). Wie der Name schon sagt, ist diese Anwendung vor allem im Flugzeug praktisch, weil es dort in der Regel verboten ist, Handys einzuschalten. Es dürfte allerdings nicht immer einfach sein, einem gestressten Flugbegleiter klar zu machen, dass nun ausgerechnet das genutzte Handy einen Flugzeugmodus hat.
Wer keine großen fotografischen Ansprüche stellt, kann auch die Digitalkamera zu Hause lassen. Mit einigen Handys lassen sich passable Fotos machen, sofern es nicht zu dunkel und das Motiv nah genug ist und es sich vor allem nicht zu schnell bewegt. Die beste Fotofunktion im Test zeigt das Nokia 6270. Es verfügt über eine integrierte Digitalkamera mit zwei Megapixel Auflösung, ein einfaches Blitzlicht und Digitalzoom.
Bis auf das Nokia 7380 eignen sich alle geprüften Handys „gut“ zum Telefonieren. Sieben sind aber gebrandet, was zu einer Abwertung im test-Qualitätsurteil auf „befriedigend“ führt: Ohne Rückfrage bauen sie auf Knopfdruck kostenpflichtige Verbindungen ins Internet auf.
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