Unerlaubte Telefonwerbung: Bei Anruf Ärger
Für Verbraucher hat sich in puncto Telefonwerbung nichts verbessert. Trotz des Verbots versuchen Firmen weiterhin, Bürgern am Telefon Verträge anzudrehen. Ohne vorherige Zustimmung ist das jedoch unzulässig. Bei der Bundesnetzagentur sind seit August letzten Jahres bis April mehr als 57 000 schriftliche Beschwerden eingegangen. Bei einer Umfrage der Verbraucherzentralen kamen innerhalb von vier Monaten 40 000 Beschwerden zusammen, vor allem über Lotterien und Gewinnspielfirmen. Zum Beispiel wurden im Gespräch Kontoverbindungen abgefragt und anschließend Mitgliedsbeiträge abgebucht. Bis zu 4 000 Euro Kosten im Monat sind Verbrauchern so entstanden. Werbeanrufe von Telekommunikationsunternehmen haben nach der Umfrage dagegen abgenommen. Die Verbraucherzentralen fordern nun, dass Abschlüsse am Telefon erst gültig sind, wenn Verbraucher diese schriftlich bestätigen. Am besten hilft bei unerwünschten Anrufen ein einfaches Mittel: Freundlich, aber bestimmt Gespräch beenden und Hörer auflegen.
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