Was DVB-T kostet: Umsonst gibt es natürlich nichts
Es muss nicht gleich ein neuer Fernseher sein, aber eine Set-Top-Box oder eine Stabantenne müssen schon her.
DVB-T für Einsteiger
Wer seine Programme bisher über eine Antenne empfangen hat, muss sich eine Set-Top-Box kaufen und die zwischen Antenne und Fernsehgerät schalten – entweder über Scart-Anschluss oder Antennenbuchse. Schon kommt die digitale Welt ins Wohnzimmer. Wer mehrere Fernseher hat, kommt um den Kauf mehrerer Boxen nicht herum. Eine für jedes Gerät muss sein, sonst bleibt der Bildschirm dunkel. Eine Set-Top-Box soll ungefähr 200 Euro kosten. Nach der Anschaffung fallen keine weiteren Kosten an. Wer nicht auf Bezahlsender verzichten will, muss tiefer in die Tasche greifen: Eine Set-Top-Box mit Common Interface (Schnittstelle für die Aufnahme der Smartcards von Pay-TV-Anbietern) kann bis zu 350 Euro und mehr kosten.
Zum Vergleich: Eine Satellitenanlage kostet zwischen 70 und 500 Euro, ein Sat-Digital- Decoder 200 Euro oder mehr. Ist alles installiert, fallen auch beim Satellitenempfang keine weiteren Kosten an.
DVB-T für Umsteiger
Kabel wieder abmelden und eine Set-Top-Box kaufen, lohnt sich das? Wer in die Anschaffung einer Set-Top-Box investiert, kann langfristig viel Geld sparen und bekommt dennoch eine Vielfalt an Programmen geboten. Die monatliche Grundgebühr für einen Kabelanschluss mit Einzelvertrag kostet 13,34 Euro. Das sind 160,08 Euro im Jahr. Eine einmalige Anschlussgebühr von 33,52 Euro kommt nochhinzu. Da hat man die Kosten für die Set-Top-Box schon nach etwa anderthalb Jahren wieder „hereingesehen“.
Rundfunk- und Fernsehgebühren
Es ist keine Erhöhung vorgesehen, aber natürlich müssen sie weiter bezahlt werden.
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