Billigvorwahlen (Call by Call): Vorsicht vor Preisänderungen
„Unverschämt statt günstig“: Mit Überschriften wie dieser geistern immer wieder Meldungen über unseriöse Anbieter von Call-by-Call-Vorwahlen durch die Medien. Größte Kostenfalle für Verbraucher sind kurzfristige Tarifänderungen. Kostet die Gesprächsminute zum Beispiel einen Cent, kassiert der Anbieter am nächsten Tag plötzlich das Dreifache. Noch höher und ärgerlicher können Preisschwankungen bei Anrufen ins Ausland sein. Der beste Schutz ist eine Preisansage. Im Telefonnavigator sind alle Anbieter, die den jeweils geltenden Preis vor dem Telefonat ansagen, an der Fußnote 2 zu erkennen. Außerdem nennt die Stiftung Warentest nur Vorwahlen, die innerhalb des Zeitfensters durchgehend günstig sind. Wer zwischen 10 und 12 Uhr billig, aber sonst tagsüber teuer ist, taucht für die Zeit zwischen 9 und 18 Uhr nicht auf. Auch als befristet angekündigte Aktionen führt test nicht an.
Tipp. Die Preisangaben der Call-by-Call-Anbieter gelten nur für Anrufe zu Anschlüssen der Deutschen Telekom. Wer häufig andere Anschlüsse anruft, sollte beim Call-by-Call-Unternehmen nachfragen, ob der Preis dann auch gilt oder ob ein Aufschlag fällig wird.
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